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Batteriestandanzeige

Probleme mit elektrisch angetriebenen Leichtkraftfahrzeugen & Velomobilen

Moderatoren: guidolenz123, macbloke

Batteriestandanzeige

Beitragvon Andy » 23.09.2013 17:47

Hallöchen,
vieleicht ist ja jemand von Euch Fachmann und könnte mich aufklären, bzw. mich auf die rechte Bahn bringen 023) 019) 033) 038)
Da meine Tankanzeige im e-city ab und zu etwas spinnt, habe ich überlegt am Hauptschalter, wo die Klemmen von den drei Akkublöcken mit 48 Volt zusammen fließen, eine zusätzliche Batteriestandanzeige anzuklemmen, die mir den Ladezustand anzeigt.
Frage an die Elektriker oder Elektroniker ist nicht nur, ob das möglich ist, sondern ob es geeignete kleine Geräte oder Anzeigen im Netz und wenn ja wo gibt :?: :wink: :!:
Also....wie schon gesagt....für Aufklärung wäre ich dankbar 023)
Schönen Gruß
Andreas
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon macbloke » 23.09.2013 18:42

Ich kenn mich nicht expliziet mit den Elektroautos aus.

KAnn aber so ein bischen was dazu aus dem Boot erzählen, was sich übertragen läßt. Und eigentlich ist es nicht viel anders mit der Akkuladerei un dden Handys....

Also ersteinmal gibt es so Lasdestandsüberwachungen, denen sagst Du wann die Akkus ganz voll sind. DAnn gibt man denen noch die Daten der Akkus ein. DAs Messgerät hängt im Stromkreis mit drin, und misst den Lade und entladestrom. Jenachdem ob gerade verbraucherdranhängen, egal welche, oder ob die Akkus geladen werden, welbst wenn du beides gleichzeitig machst, die Bilanz unterm Strich bekommt so ein Gerätchen hin.

Danach zeigt es den Ladezustand an. Klappt ganz gut. Meines erachtens nach die komfortabelste Lösung. Was dabei nicht geht, das Gerät abklemmen oder zwischendurch Nullen oder manuell Umprogrammieren. Dann muss das Gerät wieder eingerichtet werden. Je nach dem auf welchem Sellenverkäüufer von Boot man fährt passiert das, manchmal hängt das aber auch von der Crew oder einzelnen bastelwütigen Crewmitgliedern ab.

Es geht aber auch anders. Intelligente Ladegeräte Laden z.B. nach der IUoU - Methode.

DAnach wird Ladespannung und Ladestrom berücksichtigt... ? Jedenfalls gilt: nje leerer die Akkus, desto schneller geht das Laden und desto niedriger die Ladespannung. Je voller die Batterie wird desto höher muss die Spannung sein. Wenn man weiss welchen Akku man hat und wie der Ladestrom aussieht gibt es ausschluss über den Füllstand.

DAs ist allerdings nicht immer ganz so einfach. DA die Batterien ziemlich Arg vergewaltigt werden... laden entladen, hohe Stromentnahme dann niedrig dann aus, können die gemessenen Werte auch täuschen.

Um genaue Auskunft zu erhalten, muss sich ersteinmal ein einigermassen stabiles Reaktionsablauf eingespielt haben. Beim Laden un dentladen wandern ja LAdungsträger in die eine oder die andere Richtung. Jenachdem wie schnell dass geschieht wie oft die Richtung gewechselt wird, erwärmt sich das System. Die Messdaten sind Temperaturabhängig, eine Spannung x bei 20°C bedeutet einen Ladungszustand von a%, bei 70°C bedeutet die selbe LAdungsspannung x ist es aber ein Ladungszustand von b%.

Oder eine Spannung x bei ruhender Aktivität (Weder Ladung des Akkus noch entladen durch Verbraucher) bedeutet bei 20°C den LAdungsstand von c%, wird aber der Wert angezeigt wenn Strom "entnommen" wird durch einen Verbraucher, dann bedeutet dieselbe Anzeige einen andeen LAdungsstand.

Als Fazit:
Wenn du dir ein Spannungsanzeiger anschliesst und du ständig die Spannung im Auge behältst, und beobachtest, dann hast du mit der Zeit raus, wie gut der Ladetzustand ist. Wenn Du weisst das vollgeladen ist, un ddu fährst los, ohne eine Verbraucher anzuschliessen, dann siehst du welche Spannung angezeigt wird. Die Spannung sinkt je nach Belastung weiter ab....

So jetzt überlass ich das Feld den Profis....
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon 50ccm » 23.09.2013 20:05

Hallo
Ab einfachsten ist wenn du ein " Normales " Multimeter anschließt . Eine andere Möglichkeit ist ein Volt-Meter mit bassenten Spannungsbereich über ein Relais , das mit einschalten der Zündung Einschaltet , anzuklemmen .
Gruss Ernst

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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon macbloke » 24.09.2013 09:21

Du kannst dafür ein Voltmeter nehmen, das für den KFZ Einbau geeignet ist oder eines vom Schrott holen. Den Bereich kannst du über einen Vorwiederstand einstellen. Die meisten sind auf 12 oder 24 Volt eingestellt. Kann man auf 48V einstellen durch vorschalten eines Vorwiderstandes.
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon macbloke » 24.09.2013 10:07

Achso....vielleicht spinnt "Deine" Tankanzeige auch nicht, sondern Du musst nur lernen wie sie abzulesen ist....

Von wegen am Einfachsten ist.... Ladestand kann man nicht eben mal "messen" deshalb die "komplizierte " Beschreibung. Klar kannst du messen. Aber du must wissen wie du das Ergebnis interpretieren musst.

Ein Beispiel welches vielleicht bekannt ist:
Je nach dem welches handy bez. welche Software man nutzt für die Akkuanzeige des Handys, bekommt man kurz nach dem trennen vom Ladegerät die Anzeige 100% voll. Wartet man einige Minuten kann es durchaus sein dass diese Anzeige absackt auf 70% oder 80%.

Wenn man immer nur kurz läd, dann merkt sich auch bei Akkus ohne Memory effekt das Ladegerät den vermeintlichen Ladestand und kapazität. Wenn man es denn ungeschickt anstellt, hat man schnell nicht mehr die nutzbare Leistung zur verfügung. Ebenso bei hoher Last, hohe Sendeleistung bei schlechtem Empfang. Dann verbraucht sich viel kapazität aber das Gerät "denkt" der Zustand sei schlechter als er tatsächlich ist.

Mit einem Refreshprogramm kann man dann die Akkus wieder herstellen, ggf das Ladeprogramm reseten.

Mit einem Multimeter kannst Du das mal eben messen, aber du willst ja eine zusätzliche Anzeige einbauen. Und du wolltest noch wissen wo man das bekommt:

Dies passt in den Zigarettenanzünder: für 3,40€ (Musst ein Vorwiederstand einbauen damit es bis 48V geht.)
http://de.eachbuyer.com/Auto-Car-Vehicl ... m_content=[Elektroniken]&utm_campaign=[PLA]Germany%28DE%29

Hier eine andere alternative:
http://www.svb.de/de/vdo-viewline-voltmeter.html
Für ein VDO Gerät ein günstiger Preis.
(Musst ein Vorwiederstand einbauen damit es bis 48V geht.)

http://www.conrad.de/ce/de/product/8420 ... 3godIywA7A
Hier ein billigeres Gerät von Equus statt VDO, bei Conrad erhältlich.
(Musst ein Vorwiederstand einbauen damit es bis 48V geht.)

Vielelicht gibts auch 48V Geräte, schätze die sind teuerer, ein einfacher Vorwiederstand reicht. GGf nimmst Du ein Potentiometer (Drehwiederstand) dann kannst Du das Gerät so einstellen dass es 100% bei 48V anzeigt. Bisschen Mehr und bischen weniger muss es anzeigen können...

Anmerkung: 12V und 24V sind meist nur mit einem andere Vorwiederstand bestückt, von daher.... keine Angst vor diesem Lösungsvorschlag. Als jugendlicher war ich etwas fitter im Elektrobasteln. Daher weiss ich das, da konnte man Anzeigeinstrumente kaufen und musste die mit entsprechendem Vorwiederstand auf den gewünschten Bereich einstellen. Lässt sich auch berechnen welchen Vorwiederstand du benötigst. Das ist aber auch nur eine Krücke, weil die Toleranzen haben. Deshalb wenns genauer sein soll, mit nem Regelwiederstand (gibts z.B. auch bei Konrad oder irgendwo auslöten) und einem "geeichten" Spannungsmesser auf gewünschten Wert einstellen.

Manchmal gab es da damals beim Kauf von Anzeigeinstrumenten einen Satz an Wiederständen gleich mit. Ich hab mein Anzeigeinstrument für einen selbstgebauten Trafo benötigt, der bis 30V Strom liefern sollte. Läuft heute noch.
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon Andy » 25.09.2013 06:01

Hallo,
danke für die vielen Antworten - das mit dem Multimeter werde ich mal ausprobieren.
Um noch mal auf das Probrlem zurückzukommen möchte ich Euch die Phänomene genauer beschreiben:
Wenn der Wagen normal geladen und gefahren wird, fehlt schon zu Beginn von der 6 balkigen Tankanzeige ein Balken.
Ziehe ich vor der ersten Fahrt den Hauptschalter, habe ich eine volle Tankanzeige, die sich je nach Witterung und Verbrauchern auch normal verhält. Um bei der Anzeige wieder auf den angezeigten Wert zurück zu kommen, muß ich vor jeder erneuten Fahrt den Hauptschalter ein mal betätigen ansonsten fehlt wie schon geschrieben immer ein Balken mehr, welches auch zu einem verfrühten Anzeigen der Reservelampe führt. Manchmal denke ich, ist ja nicht so schlimm - das kann man sich ja merken, aber die Ursache rauszufinden sollte doch möglich sein. Im Auto ist über dem Ladegerät ein sogenannter Rechner verbaut, der vermutlich nicht synchron läuft. Mein Händler tut sich schwer mit Hilfestellung.....und nach Nachfrage bei Iseki, kam nur die Antwort Rechner tauschen!!!.........der ist aber wegen minimaler "Stückzahl" besonders günstig!!! 076) 088) 076)
Schönen Gruß
Andreas
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon macbloke » 25.09.2013 08:30

Lies nochmal alles was ich geschrieben habe durch. Wenn du denn noch Fragen hast, was ich mir vorstellen kann, können wir gerne mal telefonieren.

Nochmal in Kurzform: den Ladegrad eines Akkus kann man nicht messen!

Mehr schreib ich jetzt nicht dazu sondern erst auf Anfrage. Ich weiss warum das mit Deiner Anzeige so ist.
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon macbloke » 25.09.2013 09:09

okay... die meisten werden sagen: Moment wieso gibts denn die Ladestandsanzeigen? Kann man also doch messen?

Nun, den Ladezustand eines Akkus kann man nur "abschätzen" oder "berechnen". Diese Berechnung geht aus den Daten die zur Verfügung stehen. Akkukapazität, Spannung und allerlei anderen Daten...

Mit dem Multimeter misst man zum Beispiel die Spannung. Beträgt die Nennspannung 1,2V( (z.B.AAA-Akku), ist sie in vollem Zustand möglicherweise etwas höher. Je weiter die Batterie sich entlädt, umso niedriger ist die Spannung. Deshalb findet man bei den klassischen Bleiasäurekkus im KFZ die Werte von 9,9-14V (Nennspannung 12V).

Die gemessene Spannung hängt aber davon ab, bei welcher Temperatut man misst, wie die Vorgeschichte des Akkus ist. Nimmt man den Akku frisch vom Netz vom Laden, dann zeigt der ggf. eine Spannung an aus der man schliesst, 100% voll, obwohl er tatsächlich erst z.B. 89% vollgeladen ist. Läßt man den Akku etwas ruhen, bekommt man für selben Akku dann möglicherweise eine Spannung angezeigt aus der man schliesst, hmmm, nicht ganz voll.

belastet man den Akku sofort nach dem Laden mit kräftigen Motorstart, schnellem bergauf fahren, (bei Handys z.B. Sendersuche, Bluetooth, WLAN etc und gleichzeitigem Abspielen von Medien) dann bekommt man nach sehr kurzer Nutzung eine Interpretation des Ladezustands: Akku fast ganz leer. Je nach dem wie doof oder wie schlau das Messprogramm aufgebaut ist, liegt der angezeigte angenommene Ladezustand an der Wirklichkeit dran.

Wie funktioniert denn jetzt der oben genannte "Computer" der spinnt? Nun dem gibt man eine ganze Reihe mehr an Daten mit und den läßt man ständig mitmessen.

Man teilt dem gerät mit: Du hast jetzt eine 100% vollgeladenen Akku von der Kapazität xy. Letzt miss die ganze zeit mit, welche Strommenge entnommen wird und welche Strommenge wieder aufgeladen wird. Dann berechne bitte daraus den Ladestatus.
Gute Rechner haben dann noch einen Temperaturfühler, meist um beim Laden vor überhitzung zu schützen, doch ganz ausgekläghelte Systeme beziehen bei ihren Berechnungen die Temperatur mit ein, und korrigieren die Messwerte.

DAnn gibt es noch die Berechnung, bei der auch das Alter und der Zustand der Akkus berücksichtigt wird. Diese Methode wenden Batterieladegeräte an. Dei schicken einen geregelten Strom, oder auch Impulse, Und messen die ganze Zeit die Spannung und die Stromstärke. DA diese je nach Akkuzustand und Kapazitaät unterschiedlich ausfallen, kann aus eiuner anzahl von Messungen der Ladestand und die Kapazität abgeschätzt werden.

Je leerer der Akku le niedriger die Spannung die zum Laden angelegt werden muss, un dje schneller lädt die Batterie.
(In einen leeren Zug steigen die Passagiere auch schneller hinein und finden einen Platz)

Je höher der Füllgrad, desto höher die Ladespannung und die Strommenge die fliesst nimmt auch ab. (In einen Vollen Zug finden die Passagiere langsamer Platz und das Einsteigen dauert auch lange, die "Spannung muss erhöht werden, das heisst die Passagiere müssen letztendlich drängeln um hineinzukommen)

von 30% auf 90% Ladegrad dauert womöglich 3h, von 90% auf 100% wahrscheinlich auch nochmal 3h.

Die Angabe nach 3,5h ist der Akku wieder voll aufgeladen, heisst eigentlich, naja, 93,5% sind voll, oder 97,5% sind voll....

Also: Multimeter misst Spannung: niedrige Spannung: ziemlich leer, hohe Spoannung ziemlich voll....

Rechner: Weiss wann Akku ganz voll ist. Gerät wird programmiert. Gerät misst wieviel Strom rein und rausgeht. FLadegrad wird recht genau angegeben.

Anzeige ist nicht immer Echtzeit. Je nach dem wie der Akku belastet wird und wa sgerade gemessen wird schwankt die Anzeige.

Mehrer eMessungen hintereinander vergleichen un dschauen welchen Wert man daraus bilden kann...
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon wolle4u » 25.03.2014 19:03

Hallo Andy,
bei mir ist das gleiche Problem, nach dem Winter (Batterien waren angeklemmt) kam ich grad mal 2,7 km dann zeigte mir der Ladezustand nur noch ein Balken. Das war mir irgendwie nicht klar. Also Fahrzeug aufbocken und Motor laufen lassen ist zwar ohne Last aber irgendwann ist die Batterie auch leer. So jetzt kam ich auf 52 km und bin gleich nochmal reingesessen um den letzten Balken noch wegzumachen und nach 2km war auch der verschwunden. Aber das Notprogramm ist noch nicht angesprungen.
Also zeigt dieser Rechner einen Mist an. Das mit dem Hauptschalter muss ich mal probieren. Zu deinem Problem: ein Multimeter direkt an die Batterie 12 V (in vollem Zustand eigentlich ca 13,8V)angeklemmt zeigt die den Zustand eigentlich schon an, weil der Rechner ab einem bestimmten Wert so um die 10,8V sowieso abschält. (steht irgendwo in der Beschreibung). Muss man einfach mal austesten. Das andere Verfahren mit Entladestrom etc. ist zu kompliziert. Das heist zwischen 13,8V und 10,8 ligen 3 V die als Ladezustandsanzeige dienen. Mit einem Kennlinienblatt der Batterie kann man dann ziemlich genau bestimmen wann man in den kritischen Bereich kommt und das geht gegen Schluss hin immer schneller. War hoffentlich nicht zu kompliziert.
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon Andy » 26.03.2014 11:49

Hallo Wolfgang,
hattest Du das Auto über den Winter immer angeschlossen am Stromnetz, oder jeden Akku einzeln am Netz?
Was hast Du für Akkus drinn?
Ich überlege an die drei Batteriegruppen je ein Voltmeter anzuklemmen, welches mir dann die Voltzahl in den Innraum liefern kann.
Schönen Gruß
Andreas
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon wolle4u » 28.03.2014 11:13

Hallo Andy,
Bei mir sind noch die ersten AGM (4 Jahre alt) verbaut und ich hab aber erst 3300km runter. Das mit dem Schalter hat teilweise funktioniert weil jetzt komm ich schon auf 18 km bis alle Balken weg sind. dachte mir schon das da was nicht stimmt. An die Betterien schliess ich jetzt jeweils an eine 12V Batterie in der parallel-Gruppe eine Refresher damit die Batterien sich wieder erholen, das dauert aber nach meiner erfahrung ca. 6 Monate bis eine Wirkung eintritt ( getestet an einer alten Autobatterie die nichts mehr brachte). Jetzt kommt bestimmt wieder jemand und sagt die taugen nichts, der darf gerne bei mir vorbeischaun dem zeig ich dann wie man aus so einer Batterie wieder 600W ziehen kann. Jetzt nochmal zu deinem Problem du kannst ein Voltmeter nehmen, aber ich würde es an einer Batterie anschliessen nicht an der Gruppe ( 48V ). Wenn da was faul ist hat man sowieso verloren, aber als Ladezustandsanzeige reicht 12V, weil man sieht dann wann die kritische Spannung (ca. 10,8 V) erreicht ist.

Gruß Wolfgang
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon aquillo » 20.10.2015 11:52

hallo in die Runde
nachdem ich lange im Netz Infos zum Aixam e city gesucht habe, bin ich froh jetzt endlich Euch gefunden zu haben!! 033)

Seit kurzem habe ich eine e city Bj.2010 mit nur 1200km. Als ich den Kleinen gekauft hatte, war noch der DC/DC converter kaputt, den ich bei sevcon in Holland für 204.- € bekommen habe. Leider funktioniert, nach dem Einbau des Converters, die Anzeige des Ladezustandes noch nicht! Alle Akkus haben relativ gleiche Spannung, nachdem ich diese gruppenweise mit ctek lader nachgeladen habe. Die Anzeige zeigt jetzt, nach dem Einbau vom Converter, gar keinen Balken mehr (zuvor noch 1 Balken), obwohl die Spannung aller Akkus zwischen 12,4 und 12,5 Volt liegt. Die gelbe Tanksäule leuchtet natürlich.
Gefahren bin ich nur kurz mit rotem Kennzeichen, muss jetzt noch zum TÜV, und werde das Fahrzeug zulassen. Ich denke, dass die Batterien durchaus noch brauchbar sind, und ich erst einmal sehen muss wie weit ich damit komme. Ein Reset des Rechners für die Anzeige wäre aber eine schöne Sache.
Wer hat eine Idee, wie ich vorgehen soll?
Grüße Lutz
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon macbloke » 20.10.2015 15:51

Hi

Willkommen im Forum.

Hab kein e-Auto, aber die Kontrolle des Ladestandes ist eine Problematik die ich vom Sportboot her kenne.

Richtig ist, das Du resetten musst. Die Ladeanstandszeige zählt den Stromzufuhr und den Stromentnahme. Was übrig bleibt ist der Ladestand. Alles andere -also Rückschlüsse über die Kombinationsmessung Stromspannung und Stromstärke- sind stark verfälschte Werte, denn diese sind nicht fix sondern abhängig von Temperatur und aktueller Belastung.

Weist du den Hersteller des Ladestandsanzeiger? Und die Gerätebezeichnung? Danach würde ich suchen, um eine Bedienungsanleitung zum Programmieren zu finden. Wenn im Handbuch nix steht? Ansonsten Aixam anschreiben. Am besten Aixam direkt.
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon aquillo » 21.10.2015 12:56

Hallo und danke für den tip.
Die Akkus haben eine Ruhespannung von 12,78 Volt was für noch sehr gute Akkus spricht. Um allen Problemen aus dem Weg zu gehen, habe ich mir 4 Stck, LED voltmeter bestellt (je 12.-€ aus ebay). Diese werde ich an der Konsole/Tunnel oder Armaturenbrett montieren und vorerst, gut ist. Den Reset muss ich weiter verfolgen, aber die Auskünfte der Händlern ist spärlich. Wenn ich mehr weiß werde ich dies hier berichten.
Danke Euch
Lutz
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Re: Batteriestandanzeige

Beitragvon macbloke » 21.10.2015 17:20

Das ist pragmatisch.

Ruhespannung messen ist gut!

Denk dran es ist wie bei den Handys: Frisch und gerde mal voll, bekommt man oft die Anzeige 100% voll, un dnach kurzer Nutzung ist der Akku schnell auf 20 oder 30% weniger, was dem eigentlichen Ladestand entspricht...

Lädt man die aber etwas länger auf, odass diese selbst nach einiger Zeit nach dem Aufladen noch 100% anzeigen, dann ist der Akku auch richtig voll. Sofort nach dem Laden zu messen täuscht der Akku oftmals einen falschen LAdestand an....

Die Anzeigen an einigen Modernen Handys oder Smartphones ist schon etwas intelligenter, aber es ist und bleibt eine Krücke.

Wie du es sagst ist es okay: Anschliessen, beobachten und so das Gerät eichen.... :D
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