Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Probleme mit Kolben, Zahnrad oder Riemen?

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Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von rolf.g3 » Di 3. Mär 2026, 16:25

Hallo Leute !

Eine Dame brachte mir ihr Microcar Chatanete cn 26 mit Yanmar Motor.
Der Wagen sei irgentwann ausgegangen und dann nicht mehr angesprungen... Seit einem 3/4 Jahr stand der Kasten nun bei einem freundlichen Händler ( scheinbar der bei dem der Wagen seinerzeit gekauft wurde ) mit der Aussage, es müsse ein neuer Motor rein.

Zu den Daten der Kiste:
ca 29.000 Kilometer auf der Uhr
Vario mit 45 Km/h- Spur - also hier nicht schneller gemacht
Motor trocken
Ventile bei 0,02 mit leichtem +

Getriebe:
Läßt sich schwer drehen im Leergang
Ist wie ein Fahrraddynamo: Man dreht gegen einen Wiederstand und irgentwann " rastet " der Mist ein

Merkwürdigkeiten am Motor:

Die Hochdruckleitungen waren schonmal abgebaut.
Auf der ESP ist eine Einstellschraube, diese wurde manipuliert
Der Absteller geht bei Zündug an NICHT zurück - drückt man ihn bleibt er aber hinten solange Zündung an ist
Der Motor raucht weiss
Während der Startphase ist ein " Schlagen " zu hören ( klingt iwi blechern und NICHT gesund ! )
Alle Schläuche sind manipulier/ wurden demontiert
Öl ist gut, keine Späne sichtbar
Wasser ist gut
Beide Hochdruckleitungen führen Diesel
Beim Anlassen mögliche Einzelzündungen zu hören, weissrauch aber scheinbar nur von einem Zylinder und eigentlich viel zu wenig

Das heftigste: Die 40 Amp Sicherung wurde " geflickt " - der Steg wurde gelötet :shock: - hab ein Foto gemacht, werde dieses einstellen wenn ich das schaffe ...

Ich fuhr den Yanmar im M.Go ohne den geringsten Tadel an den Motor. Daher kann ich wirklich keine Aussage darüber machen was dem guten fehlen könnte oder welce Schraube zu welcher Einstellung gehört. Mir macht der Motor den Eindruck als wäre Günther Gasfuß an einem schlechten Tag dran gewesen aus dem Kleinen eine Saturn V zu bauen ...

Ich suche tatsächlich jemanden der weiss welche Schraube wohin gedreht werden muss...

gr
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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von Wolfgang » Di 3. Mär 2026, 22:50

Vielleicht findet sich noch jemand der Ahnung hat. Ich leider nicht.
Aber zum Mitdenken wäre es gut zu wissen, welcher Yanmar Motor dort eingebaut ist und aus welchem Jahr etwa.
Was bedeutet das 0,02 bei den Ventilen? Sind das 0,02 mm statt 0,2 mm?

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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von rolf.g3 » Mi 4. Mär 2026, 09:51

Wolfgang hat geschrieben:
Di 3. Mär 2026, 22:50
Was bedeutet das 0,02 bei den Ventilen? Sind das 0,02 mm statt 0,2 mm?
Jaaa, da ist wohl eine 0 zuviel ... soll 0,2 mm heißen

Und der Motor ist der Yanmar 2TNE68 ( ich kann nicht sagen ob ein anderes Yanmarmodell überhaupt im LKFZ zu finden ist, aber egal, hast schon recht... )

Oben an der ESP ist eine lange Madenschraube, geschützt durch eine wirklich lange M6 Hutmutter. In der französischen Version des WHB wird über diese Madenschraube gesagt das diese mit Siegellack geschützt ist und man tunlichst vermeiden sollte diese Schraube auch nur mit dem Blick zu streifen. Hier aber wurde offensichtlich an dieser Schraube herumgedreht was die Sache nicht grade einfacher macht.
Ich brauche Information welchen Einfluss diese Schraube auf den Motor hat und was bei unsachgemäßem Gedrehe in der ESP passiert. Traditionell gibt das WHB darüber leider keine Aussage :(

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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von rolf.g3 » So 8. Mär 2026, 10:25

Gestern hab ich die ESP ausgebaut, zerlegt und im Ultraschallbad gereinigt. Die waren schon ziemlich verkokt. Denke aber das die Dinger in Ordnung waren. Lediglich die Dichtringe hab ich erneuert. Is schon recht seltsam - vor mir hat schon mal jemand die Injektoren zerlegt. Es waren aber noch die alten Dichtringe drin. Kupferdichtringe ! Und der Mechanikus hat die wieder eingebaut. Natürlich kann da Diesel austreten/ Undichtigkeiten auftreten.

Merke: Wenn man Kupferdichtringe ausbaut und keinen Ersatz dafür hat kann man die Alten wieder einbauen, ABER !!! unbedingt darauf achten das die alten Kupferdichtringe vor wiederverwendung weichgeglüht werden !!
Kupfer wird bei Belastung, also in einer Verschraubung, hart. Verbaut man einen solchen harten Kupferdichtring erneut kann die Dichtfläche nicht dicht werden weil das harte Kupfer nicht auf die Dichtfläche einstellen kann.
Glüht man den Dichtring hingegen wird die Dichtfläche des Rings weich, beim Festziehen drückt sich das weiche Kupfer in die Unebenheiten der Dichtfläche und härtet aus, die Verschraubung ist dicht !

Dann hab ich entdeckt das der Tacho Meilen anzeigt. Jetzt hab ich mir überlegt ob der Kasten vlt auf " Benziner " umgestellt sein kann ?
Wie man den Tacho um.- oder einstellt entzieht sich mir völlig, wenn das jemand weiss kann ers mir ja verraten ...
Was jetzt noch in Frage kommt sind 2 Dinge: Zunächst mal der Absteller, der tut wie gesagt keinen Gag´s mehr. Wenn man ihn unter Spannung setzt ( Zündung ein ) macht er genaso wenig wie wenn man die Spannung wieder wegnimmt ( Stecker raus ). Erst wenn man Spannung anlegt und den Pöppel hineindrückt, bleibt er drinn, bis man die Spannung wieder wegnimmt.
Muss das so ? 101)
Seltsamer Weise versucht der Motor zu zünden. Ich glühe und starte, da sind zaghafte Zündungen bei. Ansonsten tritt Weissrauch aus. Und hier seh ich das Mirakel: Es ist viel zu wenig Weissrauch. Denke, der Kasten bekommt zu wenig Sprit !
Immernoch die wunderbare Gemischschraube an der Oberseite der ESP. Auch hier fehlt der Siegellack, ergo: Es wurde fleissig dran herumgedreht....

Wenn noch jemanden was einfällt ...

Ach ja, eines noch: Die Rücklaufleitung der Injektoren zerviel zu Staub. Es kann auch ein einfacher Fall von undichter Spritleitung sein - diese hab ich zwar schon untersucht, aber wo Luft eingesaugt wird muss nicht unbedingt Diesel austreten ...

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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von guidolenz123 » So 8. Mär 2026, 10:35

rolf.g3 hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 10:25

Was jetzt noch in Frage kommt sind 2 Dinge: Zunächst mal der Absteller, der tut wie gesagt keinen Gag´s mehr. Wenn man ihn unter Spannung setzt ( Zündung ein ) macht er genaso wenig wie wenn man die Spannung wieder wegnimmt ( Stecker raus ). Erst wenn man Spannung anlegt und den Pöppel hineindrückt, bleibt er drinn, bis man die Spannung wieder wegnimmt.
Vlt ist der Absteller innen defekt und reagiert so seltsam UND !!! ggf läßt er deshalb zuwenig Sprit durch ? und der Motor startet nicht...schon mal mit Bremsenreiniger zu starten probiert ?
Gruß Guido
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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von rolf.g3 » So 8. Mär 2026, 10:37

guidolenz123 hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 10:35
.schon mal mit Bremsenreiniger zu starten probiert ?
Ja, macht keinen Unterschied ob das Zeug eingesprüht wird oder nich.
guidolenz123 hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 10:35
Vlt ist der Absteller innen defekt und reagiert so seltsam UND !!! ggf läßt er deshalb zuwenig Sprit durch ?
Den Absteller hatte ich auch schon ausgebaut, hat trotzdem nicht anders reagiert. Seltsame Karre das ...

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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von Tompson » So 8. Mär 2026, 14:01

rolf.g3 hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 10:25
Dann hab ich entdeckt das der Tacho Meilen anzeigt. Jetzt hab ich mir überlegt ob der Kasten vlt auf " Benziner " umgestellt sein kann ?
Wie man den Tacho um.- oder einstellt entzieht sich mir völlig, wenn das jemand weiss kann ers mir ja verraten ...
Ich weis nicht welcher Tacho da verbaut ist. Wenn es aber der gleiche ist, den ich habe,
dann hilft diese Anleitung.
https://www.manualslib.de/manual/500706 ... =57#manual
rolf.g3 hat geschrieben:
Mi 4. Mär 2026, 09:51
Oben an der ESP ist eine lange Madenschraube, geschützt durch eine wirklich lange M6 Hutmutter. In der französischen Version des WHB wird über diese Madenschraube gesagt das diese mit Siegellack geschützt ist und man tunlichst vermeiden sollte diese Schraube auch nur mit dem Blick zu streifen. Hier aber wurde offensichtlich an dieser Schraube herumgedreht was die Sache nicht grade einfacher macht.
Ich brauche Information welchen Einfluss diese Schraube auf den Motor hat und was bei unsachgemäßem Gedrehe in der ESP passiert. Traditionell gibt das WHB darüber leider keine Aussage :(
Da ich Visuell besser klar komme als mit Text, wäre ein Foto von besagten Madenschraube sehr hilfreich.
Also: ist nur eine Vermutung (nicht drauf festnageln).
Diese Schraube könnte für die Drehzahl des Motors verantwortlich sein.
Falls wir von der gleichen Schraube sprechen sollten.
Ich hab an besagter Schraube eine viertel Umdrehung nach links gedreht, um die Drehzahl etwas zu erhöhen. Jetzt komm
ich auch Bergauf mit konstant 45 KM/H ohne weiter abzufallen (GPS gemessen).

Hier noch ein Link zum Service-Manuel für diesen Motor (falls nicht schon vorhanden)

https://fermer.ru/files/v2/forum/132049 ... es1ocr.pdf

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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von rolf.g3 » So 8. Mär 2026, 18:46

Tompson hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 14:01
Hier noch ein Link zum Service-Manuel für diesen Motor (falls nicht schon vorhanden)
Super, danke !

Aber: Auch dieses WHB sagt sehr, sehr wenig über diese Schrauben aus, Ich gehe davon aus das der Motor völlig verstellt ist, egal an welcher Schraube. Auch hier wieder ein
ABER:
Der Kasten ist ja gefahren, MIT dieser Einstellung !! Es muss also ein Fehler vorliegen der tatsächlich das abwürgen des Motors während des Besitzes der Dame aufgetaucht ist.
2 Möglichkeiten: Der Absteller ist defekt. Ich hatte weit am Anfang festgestellt das der Absteller NICHT nach hinten zieht wenn Spannung anliegt. Drückt man den unter Spannung anliegenden Absteller nach innen bleibt der Pöppel ( Plunger ) hinten im Magneten, er wird gehalten.
Jetzt hab ich gelesen das viele Absteller mit einer weiteren Magnetspule ausgerüstet sind, einer Zugspule die einen kräftigen Impuls gibt. Der andere Magnet hält den Plunger nur hinten, schafft aber den Abzug des Plungers nicht. Genau DAS macht der Absteller- er zieht nict nach hinten aber hält so lange Spannung anliegt.
2 Möglichkeiten: Spule kaputt oder Kabel ohne Spannung - werde testen ...

2.: Es kommt kein Treibstoff an den Injektoren an, dann ist eine neue ESP bzw die Reperatur der alten angesagt. Das teste ich alles die Tage - das Wetter soll erstmal so bleiben :D

Das Problem wird eingekreist und - so die Hoffnung - behoben ! Ein Kompressionsabfall dürfte es aber erstmal nicht sein, und daher ist auch kein neuer Motor fällig wie die Werkstatt ankündigte ...

ich werde berichten

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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von Tompson » So 8. Mär 2026, 19:43

Nur ein Hinweis zu der Arbeitsweise des Abstellers. (diese Erklärung habe ich hier gefunden https://smx-minicar-parts.gambiocloud.c ... anguage=de )

Durch einschalten der "Zündung" passiert erst mal nichts. Erst durch betätigen des Anlassers zieht der Magnet an, fällt aber nicht wieder ab, sodass der Motor "läuft". Erst wenn die Zündung ausgeschaltet wird, fällt auch das Magnetventil ab und der Motor wird abgeschaltet.
Wenn Sie eine Prüflampe verwenden, testen Sie diese zunächst an der Fahrzeugbatterie und merken Sie sich, wie hell sie leuchtet.
Auf dem schwarzen Kalbel muss Masse zu messen sein. (Prüflampe in dem Fall mit der Klemme an Battrie + und mit der Spitze am schwarzen Kabel messen die Lampe sollte genau so hell leuchten wie an der Battrie. Wenn nicht = Massefehler)
Auf dem roten Kabel sollte Klemme 15 also 12 V* bei eingschalteter Zündung zu messen sein.
Auf dem weiße Kabel sollte Klemme 50, also 12 V** bei gedrehten Zündschlüssel zum Betätigen des Anlassers zu messen sein.
Es passiert leider häufig, dass Klemmer 15 und 50 vertauscht werden bzw. unwissend umgepolt werden und das Magnetventil brennt auf Grund von Überlastung durch.
Sinn und Zweck ist es, den Stromverbrauch gering zu halten, da der Haltestrom wesentlich geringer ist als der Aktivierungsstrom.
Auch muss gewährleistet sein, dass das Magnetventil nicht abfällt, wenn der Anlasser während des Startvorgangs die Batteriespannung abfallen läßt. (Daher die starke Aktivierungsspule)

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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von guidolenz123 » Mo 9. Mär 2026, 22:19

rolf.g3 hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 10:37
guidolenz123 hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 10:35
.schon mal mit Bremsenreiniger zu starten probiert ?
Ja, macht keinen Unterschied ob das Zeug eingesprüht wird oder nich.
guidolenz123 hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 10:35
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Re: Spezialisten für Yanmarmotoren gesucht !!!

Beitrag von rolf.g3 » Di 10. Mär 2026, 10:10

Tompson hat geschrieben:
So 8. Mär 2026, 19:43
Nur ein Hinweis zu der Arbeitsweise des Abstellers.
Nachdem mit Tompson gesagt hat wie der Absteller frunktionieren muss hab ich den getestet und der geht wie er soll.
Danke für die Information, das wars aber auch nicht ... :(
guidolenz123 hat geschrieben:
Mo 9. Mär 2026, 22:19
Dann liegts nicht an der Spritversorgung...eher Steurgerät
Das Steuergerät zeigt Meilen an und die US-Version der Uhrzeit, also AM und PM. Die Glühlampe geht wie sie soll und der Anlasser dreht die Fuhre auch. Was soll das Steuergerät denn noch steuern wenn alles elektronische tut was es soll ?
Die Mechanik ist, denke ich, im Argen.
Gestern hab ich den Kasten aus versehen mit Zündung an stehen lassen, etwa 3 Stunden, das hat die Batterie natürlich leer gesaugt. Das 40 AMP- Sicherungsteil hab ich ersetzt, bisher hält das

Was ich jetzt noch testen möchte ist ob wirklich Diesel an den Hochdruckleitungen rauskommt. Denke das hier der Fehler liegt. Das Rücklaufröhrchen war so marode das es beim leisesten Hauch einer Bewegung zerbröselt ist. Die Dieselleitung aus dem Tank zur Pumpe scheint neu zu sein. Alles was nach der Pumpe kommt dürfte dicht sein - unter Überdruck stehende Leitungen saugen keine Luft ein ... - oder doch ?
Alles an der Fuhre ist schonmal ab gewesen bzw es wurde daran geschraubt. Rudi Raser und Günther Gasfuß haben ganze Arbeit geleistet. Die Fahrten mit der Kiste waren sehr Russig nach hinten raus, so wurde mir berichtet, bis eines Tages der Eimer nicht mehr angesprungen ist. Weder Öl noch Wasserprobleme. Derzeit kaum Weissrauch hinten raus und immer wieder Startgeräusche aus dem Motor. Er bekommt keinen Saft, das steht für mich fest ...
Die Schraube, die man nicht anfassen darf und wenn überhaupt ( Mengenschraube ) in 1/8 Drehungen verstellt werden darf hab ich um 9 ganze Umdrehungen reingeschraubt. Ohne Ergebniss. :(

Na, mal sehen wie´s weiter geht...

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