Hallo und schön das Du uns gefunden hast.
Zunächst einmal folgendes:
MopedautoLiebhaber hat geschrieben: ↑So 8. Feb 2026, 15:34
Ich bin leider nicht affin, was Automatikautos angeht und kenne mich da nicht aus.
Dein Auto ist KEIN Automatik Fahrzeug, es ist ein Variomatik-Fahrzeug. Das ist in soweit relevant, weil das klassische Automatikgetriebe einen Wandler hat den es bei unseren Kisten einfach nicht gibt. Wir fahren Variomatik, per deffinition:
https://de.wikipedia.org/wiki/Variomatic
Zudem hat unsere Gurke noch ein Untersetzungsgetriebe verbaut das sowohl eine Drehrichtungsänderung sowie ein Differentialgetriebe verbaut hat.
Dein Auto hat somit 3 Getriebe: Variomatik, Wendegetriebe und Differential.
Um die Fahrtrichtng zu wählen hast Du einen Fahrtrichtungswahlhebel in Deinem Auto, unsereins sagt dazu auch Schalthebel. Dieser hat die Positionen D für Dauer, N für Neutral und R für nach hinten fahren.
Der Wahlhebel ist an ein bis zwei Stahlkabel angeschlossen welche die Wahlhebelposition an das Getriebe weitergeben.
Genau hier dürfte Dein Problem zu finden sein.
Vorgehen: Ich hab keine Ahnung wie Dein Fahrzeug aufgebaut ist, denke aber das um den Schalthebel herum ein Schaltsack verbaut ist. Dieser ist unten zu lösen und nach oben zu ziehen. Der Schaltsack wird nicht über den Schalthebelknauf rutschen, muss er auch nicht, wir brauchen lediglich den Blick ins Untergeschoss des Schalthebels. Von vorn und von hinten dürfte jetzt ein Stahlseil zu sehen sein der an den Unteren Teil des Schalthebels angepöppelt ist- ähnlich einer Fahrradbremse, nur dickere Stahlseile.
Wenn Du das siehst kannst Du den Schalthebel bewegen. 2 Möglichkeiten: Die Seile werden vom Schalthebel bewegt - oder eben nicht.
Bewegen sich die Seile ist zu prüfen ob die Seile eine gewisse Vorspannung aufweisen, also ob sie gespannt eingebaut sind oder ob sie lose in ihrem Sitz liegen. Auch kann man gut sehen ob die Seile abgerissen sind,
Werden die Seile bewegt und haben etwas Spannung wirds knorke. Man muss sich jetzt unter das Auto legen. Hier ist darauf zu 8en das man sich niemals unter ein nur mit Wagenheber abgestütztes Auto legt ! Man kann Das Fahrzeug mit dem Wagenheber anheben und unter jedes Vorderrad ein paar Gehwegplatten legen ( 3 Stück sind ideal ) das Fahrzeug wieder ablassen ( auf die Gehwegplatten und in jede Richtung gegen abrollen sichern !!! Unter die Hinterräder Bremskeile legen !!
Legt man sich nun unters Auto und schaut nach oben, sieht man das Getriebe, den Motor und den Treibriemen in seinen Variomatiks. Vom Getriebe gehen zudem noch die Achsen an die Vorderräder.
Jetzt wirds richtig knorke: Die Ansteuerung der Ganghebelzüge befindet sich sinnigerweise auf der Oberseite des Getriebes. Hier sind die beiden Stahlseile an den eigentlichen Schalthebel angesteckt. Hier ist zu prüfenb ob die Bewegung des Schalthebels im Inneren des Fahrzeugs ordentlich an den Schalthebel des Getriebes weitergegeben wird und ob der Schalthebel sich analog bewegt.
Tut er das wird wohl die Überholung des Getriebes notwendig sein. Wird der Ganghebel des Getriebes NICHT analog bewegt ist zu schauen ob die Schaltzüge noch in ihren Wiederlagern stecken. Gerne brechen hier Teile weg und der Gangschalktzug springt aus der Halterung mit dem Ergebniss das die Fuhre sich nurnoch in eine Richtung bewegt...
Es gibt auch die Variante das das Getriebe mit nur einem Schaltzug bewegt wird. Dann zieht der Ganghebel immer gegen eine starke Feder die, wenn der Zug reißt oder aus der Führung springt, den Vorwärtzgang einlegt und es so auch nicht mehr zu schalten geht - Bei Deinem Auto gehe ich von der Zweizugvariante aus.
So, Du hast jetzt ordentlich Hausaufgaben bekommen
Bitte berichte
gr