Autofahren mit Behinderung

Plauderei über dies und das...

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Fritz
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Autofahren mit Behinderung

Beitrag von Fritz » Do 6. Aug 2020, 05:39

Moin,
war doch recht erstaunt darüber, daß die Kleinen auf so viel
Interesse stießen:
https://www.sallys-ms-cafe.de/forum/index.php?id=179788

Ciao, Fritz
**Was nicht geht, wird gerollt.**

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rolf.g3
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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von rolf.g3 » Do 6. Aug 2020, 15:45

moin,

Jaaa, Autofahren mit Behinderung ...
Klar das das Aufmerksamkeit erregt. Viele könnten durch Umbauten an LKFZ wesentlich mobiler sein als auf ÖPNV angewiesen zu sein, grade im ländlichen Bereich.
Problematisch ist die Technik der Kleinen, so manche Werkstatt nimmt die Auto´s nicht an, weil die Mechatroniker nicht mehr wissen wie ein Diesel anno `68 funktioniert.
Traurig auch, das so manch eine Werkstatt ihre Unwissenheit am Kunden ausläßt ( 4 Stunden um einen Treibrienmen zu wechseln usw )
Die Lobby der kleinen Auto´s ist denkbar schlecht.
Ich möchte sie auch nicht voll auf der Behindertenschiene sehen, weil sie da einfach nicht hingehören: Die LKFZ sind Kraftfahrzeuge in ihrer eigenen Klasse und als solche ernstzunehmen.
Natürlich lassen diese Kisten sich, genauso wie die großen, leicht auf die jeweiligen Bedürfnisse umbauen.
Hab auch schon welche mit Handgas und Handbremse gesehen. Ein einfacher aber wirksamer Umbau der dem Fahrer ein Großteil an Lebensqualität ( zurück- ) geben kann. Bleibt letztlich die Frage: Wer repariert und wartet mir das Fahrzeug.
Genau da sollten die Hersteller mal ordentlich in der Werbetrommel rühren und die Kleinen bekannter machen.
Denn: Auch ein behinderter Mensch, der sich für so ein kleines Auto entscheidet möchte sparen und nicht doppelt und dreifach das ersparte in der Werkstatt lassen.
Dein Bericht in Deinem Forum wird mit dazu beitragen das die Menschen anfangen danach zu fragen. Super 023)

gr
Schreibfehler sind wie Ostereier, wer sie findet darf sie behalten...
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HerrToeff
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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von HerrToeff » So 9. Aug 2020, 12:35

nein .. auf die behindertenschiene kommen die l6e nicht ..


.. nicht wenn gutbetuchte einfach die tausender raushängen um den behinderten die letzten Tupper für ihren nachwuchs mit am fs wegzukaufen
lieben Gruß

kleinere orthografische Mißgeschicke mache ich von Hand. Für das ganz grosse Chaos sorgt die automatische Rechtschreibkorrektur

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von starik1968 » So 9. Aug 2020, 12:47

HerrToeff hat geschrieben:
So 9. Aug 2020, 12:35
nein .. auf die behindertenschiene kommen die l6e nicht ..


.. nicht wenn gutbetuchte einfach die tausender raushängen um den behinderten die letzten Tupper für ihren nachwuchs mit am fs wegzukaufen
Das Problem wird bei Behinderten sein, dass die Preise neu wie gebraucht so hoch sind. Ausser es ist ein Behinderter mit gutbezahltem Job.

Jemand der verrentet ist, behindert und nicht viel Rente bekommt, der kann das nicht zahlen. Die Krankenfahrstühle sind ja auch ganz schön teuer.

Wobei ich mich frage was an einem LKfz für einen Behinderten einfacher ist als einem PKW den er sich auch umbauen lassen kann. Einen gebrauchten Smart nehmen und den passend anpassen lassen wird nicht so teuer sein.

Und das nächste Problem wird sein, dass ein Behinderter den AM nicht so einfach machen kann, denn die Prüfungsfahrzeuge sind (ausschliesslich?) Roller. Den wird er kaum fahren können. Vllt. gibt es ja die Möglichkeit auf LKfz geprüft zu werden, ein Angebot dazu sah ich noch nie.

Hatte auch nie Angebote gesehen den S damals zu machen, hatte mal drüber nachgedacht, aber das hat sich durch AM und die Umwandlung M -> AM erledigt.

In AT waren (bis zum Schliessen der Lücke) die LKfz als Trankler-Auto verschrieen:

https://www.derstandard.at/story/125674 ... oped-autos

Soweit ich weiss braucht man in FR früher gar keinen Schein für, das macht(e) natürlich die Fahrzeuge interessant.

Fun-Fact/Trivia: In Belgien gibt es erst 1967(!!!) überhaupt Führerscheine (https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45441004.html)

cu
F. :-)

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HerrToeff
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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von HerrToeff » So 9. Aug 2020, 13:53

Ein L6e ist mit Behinderung viel leichter zu handeln

aufgrund der Grösse un Bauweise ist das l6e als was eigenes zu erkennen

schon allein das 45 kmh schild am heck beruhigt die SUV Drängler wenn Du -dank Schmerz Drogen- nur schleichen magst

Du scheinst Dich nicht viel in Menschen reinzudenken für die schon die Einkaufsfahrt am Leistungslimit liegt
lieben Gruß

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von starik1968 » So 9. Aug 2020, 14:27

HerrToeff hat geschrieben:
So 9. Aug 2020, 13:53
Ein L6e ist mit Behinderung viel leichter zu handeln

aufgrund der Grösse un Bauweise ist das l6e als was eigenes zu erkennen

schon allein das 45 kmh schild am heck beruhigt die SUV Drängler wenn Du -dank Schmerz Drogen- nur schleichen magst

Du scheinst Dich nicht viel in Menschen reinzudenken für die schon die Einkaufsfahrt am Leistungslimit liegt
Ein Smart ist ja nicht grösser. Er kommt mir kleiner vor als der Crossline. Wenn man den B hat wird man den mW legal drosseln können und dann mit Aufkleber fahren.

Einen AM-Schein wird ein Behinderter kaum machen können wie geschrieben, ich wüsste hier bei mir keine Fahrschule die das ohne Roller macht.

Und ein, nicht gutverdienender, Behinderter wird für ein Neufahrzeug mit etwas Komfort nicht mal 17.000 € ausgeben können.

Das jemand nicht Autofahren mag, B-Klasse, das verstehe ich, will ich auch nicht, wollte ich nie, tat es nie, obwohl ich seit vierunddreissig Jahren nun fast es rechtlich dürfte.

Wenn ich als Behinderter den B-Schein habe, dann einen Smart drosseln, wenn das legal geht. Den würde ich mich trauen zu fahren, mit Automatik und runtergedrosselt.

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von starik1968 » So 9. Aug 2020, 15:01

Habe mal im Web geschaut, ich habe nix gefunden dass man den AM ohne den Roller macht/machen kann.

Der S wurde auch praktisch kaum vergeben https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChr ... utschland)

Gehe mal davon aus, dass es da möglich war das Ganze mit einem 50er Quad zu machen, könnte bei AM auch heute noch gehen. Wobei ich keinen Hersteller für 50er Quads weiss, Kymco hat keine mehr, wahrscheinlich wegen der Abgasregelungen.

Wobei das bei der in der Werbung gezeigten Klientel egal ist, da sieht man junge und fitte Fahrende (m/w/d), die zeigen niemand wie mich. Und dieses Klientel fährt auch locker einen Roller.

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von Fichte » So 9. Aug 2020, 16:05

starik1968 hat geschrieben:
So 9. Aug 2020, 12:47
HerrToeff hat geschrieben:
So 9. Aug 2020, 12:35
nein .. auf die behindertenschiene kommen die l6e nicht ..


.. nicht wenn gutbetuchte einfach die tausender raushängen um den behinderten die letzten Tupper für ihren nachwuchs mit am fs wegzukaufen

Und das nächste Problem wird sein, dass ein Behinderter den AM nicht so einfach machen kann, denn die Prüfungsfahrzeuge sind (ausschliesslich?) Roller. Den wird er kaum fahren können. Vllt. gibt es ja die Möglichkeit auf LKfz geprüft zu werden, ein Angebot dazu sah ich noch nie.

F. :-)
022) Soweit erinnerlich und nach Rücksprache mit dem Fahrlehrer von meinem Sohn, welchem ich in gut betuchten Schleier gewandet ein LKfzg gekauft habe, kann/konnte der Führerschein für AM auch in demselben gemacht/abgeleistet werden.

Problem war/ist einzig, dass hierfür und separat eine Versicherung abgeschlossen werden musste und da sind die Versicherer ausgestiegen... 090
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von HerrToeff » So 9. Aug 2020, 16:13

nun ... ich kenne zumindest einen der sich auch einen trucky umbauen lies - bekam es bezahlt nach betriebsunfall, hätte auch normales auto bekommen, wollte die Unterhaltskosten aber nicht .. war schon was her ..
lieben Gruß

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von Alminchen » So 9. Aug 2020, 16:33

Moin
Führerschein für bzw. auf einem LKFZ zu machen geht eigentlich bei jeder Fahrschule.
Mann braucht nur einen willigen Fahrlehrer und ein eigenes LKFZ.
Das eigene Fahrzeug wird dann für die Dauer der Fahrschule von der Fahrschule bei deren Versicherung als Fahrschulfahrzeug gemeldet und versichert.
Bei meiner Frau hatte das hier ohne Probleme funktioniert. Einfach einmal bei einer Fahrschule nachfragen.
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Oben klar, unten dicht, mehr brauch ich nicht.

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von starik1968 » So 9. Aug 2020, 17:25

HerrToeff hat geschrieben:
So 9. Aug 2020, 16:13
nun ... ich kenne zumindest einen der sich auch einen trucky umbauen lies - bekam es bezahlt nach betriebsunfall, hätte auch normales auto bekommen, wollte die Unterhaltskosten aber nicht .. war schon was her ..
Das hat sich nun ja mit L6e-BP wegen Zulassung verändert.

Fritz
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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von Fritz » Mo 10. Aug 2020, 05:54

> Jemand der verrentet ist, behindert und nicht viel Rente bekommt, der kann das nicht zahlen. Die Krankenfahrstühle > sind ja auch ganz schön teuer.

Hallo,
wo ist das Problem? Fahre seit 19 Jahren den zweiten Elektro-Rollstuhl, und bekomme
jetzt den dritten Handrolli. Alles von der Krankenkasse bezahlt.

Für Plastikschachteln hat man(n) evtl. Rücklagen...

Ciao, Fritz
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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von guidolenz123 » Mo 10. Aug 2020, 07:57

Mal so ins Unreine gedacht, nach der Lektüre dieses Threads....

Tupperdosen sind teuer und unzuverlässiger als vergleichbare kleine Automatik-PKW.
Unter der Prämisse , dass jemand einen regulären PKW-Führerschein sein eigen nennt,
verstehe ich den Drossel-Einwand nicht...
Langsam fahren kann man doch mit jedem Fahrzeug und leichter zu bedienen sind Normalo-PKW auch...
und im Gesamtkostenkonzept billiger als die Tuppers....
An die Heckscheibe einen Hinweis auf Behinderung des Fahrers zu pappen (zB blauer Rolli) scheint mir ausreichend...da braucht's doch keine weitere geringe V.max-Angabe..denke ich...
Gemütlicher und unkomplizierter sowieso.
An jeder Ecke gibt es für PKW Teile und Werkstätten und auf allen Straßen dürfen diese fahren..
Ich hatte selbst über 10 Jahre eine Tupperdose (Microcar Lyra) ...Super Spaß-Teil ,aber für Alltag.....nööö...
zu unzuverlässig vom Gesamtkonzept ,obschon der Lyra in einem durchreparierten gepflegten Klasse-Zustand war.
In meine anderen Fahrzeuge (auch in meinen 20-jähriger Smart) setze ich mich rein und fahre...und ich weiß vorher zieml. sicher , dass ich ankomme...
Das ist bei den Tuppers nicht so der Fall....

Ich frage mich, warum sich jemand gerade MIT Behinderung eine Tupperdosen antut, wo er doch (denke ich) im Besonderen auf Zuverlässigkeit, geringe Kosten, Gemütlichkeit, Sicherheit und leichte Bedienung und das permanente "zur-Verfügung-Stehen" eines Fahrzeuges etc etc angewiesen ist...

Behinderten-spezifische Umbauten an Normalo-PKW sind auch keine größere Hürde als bei Tuppers...
Gruß Guido
Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

starik1968
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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von starik1968 » Mo 10. Aug 2020, 08:41

guidolenz123 hat geschrieben:
Mo 10. Aug 2020, 07:57
Mal so ins Unreine gedacht, nach der Lektüre dieses Threads....

Tupperdosen sind teuer und unzuverlässiger als vergleichbare kleine Automatik-PKW.
Unter der Prämisse , dass jemand einen regulären PKW-Führerschein sein eigen nennt,
verstehe ich den Drossel-Einwand nicht...
Langsam fahren kann man doch mit jedem Fahrzeug und leichter zu bedienen sind Normalo-PKW auch...
und im Gesamtkostenkonzept billiger als die Tuppers....
An die Heckscheibe einen Hinweis auf Behinderung des Fahrers zu pappen (zB blauer Rolli) scheint mir ausreichend...da braucht's doch keine weitere geringe V.max-Angabe..denke ich...
Gemütlicher und unkomplizierter sowieso.
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Ich hatte selbst über 10 Jahre eine Tupperdose (Microcar Lyra) ...Super Spaß-Teil ,aber für Alltag.....nööö...
zu unzuverlässig vom Gesamtkonzept ,obschon der Lyra in einem durchreparierten gepflegten Klasse-Zustand war.
In meine anderen Fahrzeuge (auch in meinen 20-jähriger Smart) setze ich mich rein und fahre...und ich weiß vorher zieml. sicher , dass ich ankomme...
Das ist bei den Tuppers nicht so der Fall....

Ich frage mich, warum sich jemand gerade MIT Behinderung eine Tupperdosen antut, wo er doch (denke ich) im Besonderen auf Zuverlässigkeit, geringe Kosten, Gemütlichkeit, Sicherheit und leichte Bedienung und das permanente "zur-Verfügung-Stehen" eines Fahrzeuges etc etc angewiesen ist...

Behinderten-spezifische Umbauten an Normalo-PKW sind auch keine größere Hürde als bei Tuppers...
Und man wird leichter eine Werkstatt finden. Die Zielgruppe in der Werbung sind Jugendliche ab 15/16, wenn ich mir die Videos bei Gamma Fahrzeuge bspw anschaue. Ich selbst wollte aber nicht soviel Geld für den Filius ausgeben. Dem würde ich sagen er soll Rad fahren und warten bis er 18 ist.

Schade dass man keinen Smart drosseln und mit AM fahren darf, oder einen anderen Kleinwagen. Einen Smart mit 45 zu fahren, mit Automatik, halte ich für kein größeres Risiko als einen Aixam Crossline wie ich ihn habe. Und er wird sicherer sein im Falle eines Unfalles.

Ich selbst fahre LKfz nur weil ich zufällig rausfand dass ich es darf und ich seit kurzem auch nicht mehr den Rollerhändler meines Vertrauens habe, der nur noch Fahrräder repariert seit einiger Zeit. Will mir in meinem Alter nicht nochmal Fahrschule antun, mir reichte der Stress mit M den ich 32 machte.

Kann mir momentan auf alle Fälle es leisten, ist aber schon teuer. Wenn ich mir Behinderten ansehe die ich so kenne, die hätten das Geld einfach nicht. Und dann wird versucht gebrauchte Fahrzeuge zu kaufen die dann enttäuschen wie ich in der entsprechenden Facebookgruppe immer wieder mal las. Da werden dann problematische Fahrzeuge im EU-Ausland gekauft, problematisch im Zustand und im Hinblick auf Papiere. Bei EBay Kleinanzeigen sieht immer wieder eine aber auch da weiss man nie durch die sind.

Ersatzteile sind schonmal exorbitant teuer wie ich bei meinem Twizy sah den ich erst kaufte und nur die banale Plastikrücksitzschale u.a. brauchte und die mit Glück beim Ausschlachter für 90€ dann bekam.

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von guidolenz123 » Mo 10. Aug 2020, 09:23

@starik1968

Zitat:
"Schade dass man keinen Smart drosseln und mit AM fahren darf, oder einen anderen Kleinwagen. Einen Smart mit 45 zu fahren, mit Automatik, halte ich für kein größeres Risiko als einen Aixam Crossline wie ich ihn habe. Und er wird sicherer sein im Falle eines Unfalles."

Aber das hier geht.....ab 16 Jahre gedrosselt auf 20 PS und V-max 90 Km/h....
mit paar Kleinwagen zB Fiat 500 von Elenator realisiert...

https://www.youtube.com/watch?v=Clj7cM1cu7Y

https://www.auto-ellenrieder.de/ellenator.html

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von starik1968 » Mo 10. Aug 2020, 09:25

guidolenz123 hat geschrieben:
Mo 10. Aug 2020, 09:23
@starik1968

Zitat:
"Schade dass man keinen Smart drosseln und mit AM fahren darf, oder einen anderen Kleinwagen. Einen Smart mit 45 zu fahren, mit Automatik, halte ich für kein größeres Risiko als einen Aixam Crossline wie ich ihn habe. Und er wird sicherer sein im Falle eines Unfalles."

Aber das hier geht.....ab 16 Jahre gedrosselt auf 20 PS und V-max 90 Km/h....
mit paar Kleinwagen von Elenator realisiert...

https://www.youtube.com/watch?v=Clj7cM1cu7Y

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„ dem Führerschein A1 oder mit den Führerscheinklassen 1b, 3 oder B*“, kein AM, leider

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von HerrToeff » Mo 10. Aug 2020, 11:31

die dinger kippen eh um..
lieben Gruß

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von Fritz » Mo 10. Aug 2020, 15:52

Hallo,
'möglicherweise' gibt es ja Menschen, die aus irgendwelchen Gründen, z.B.
Erwerbsunfähigkeit nach Selbständigkeit, in die Grundsicherung gerutscht
sind. Mal angenommen, die/der-jenige lebt gesund, raucht und säuft nicht,
ernährt sich gesund und billig. Dann könnte mensch sich im Laufe der Jahre
ein Mopedautochen zusammensparen. Wer das Glück hat, so viel Gesundheit
simuiieren zu können, solch ein Teil zu fahren, hat ein Fahrzeug, das nicht als
zugelassenes Selbiges vom Amt bei der Zulassungsstelle abgefragt werden
kann. Und das Versicherungsschild und die paar Liter Sprit kann mensch sich
auch zusammensparen. Nur ein Gedankenspiel. Denn sowas gibt es in un-
serer überversorgten Wohlstandsgesellschaft ja nicht. Mal sehen, wie es im
Volke nach der langen Kurzarbeit ausschaut. Manche wußten schon vorher,
wie sich das anfühlt.

Ciao, Fritz
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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von starik1968 » Mo 10. Aug 2020, 16:36

Fritz hat geschrieben:
Mo 10. Aug 2020, 15:52
Hallo,
'möglicherweise' gibt es ja Menschen, die aus irgendwelchen Gründen, z.B.
Erwerbsunfähigkeit nach Selbständigkeit, in die Grundsicherung gerutscht
sind. Mal angenommen, die/der-jenige lebt gesund, raucht und säuft nicht,
ernährt sich gesund und billig. Dann könnte mensch sich im Laufe der Jahre
ein Mopedautochen zusammensparen. Wer das Glück hat, so viel Gesundheit
simuiieren zu können, solch ein Teil zu fahren, hat ein Fahrzeug, das nicht als
zugelassenes Selbiges vom Amt bei der Zulassungsstelle abgefragt werden
kann. Und das Versicherungsschild und die paar Liter Sprit kann mensch sich
auch zusammensparen. Nur ein Gedankenspiel. Denn sowas gibt es in un-
serer überversorgten Wohlstandsgesellschaft ja nicht. Mal sehen, wie es im
Volke nach der langen Kurzarbeit ausschaut. Manche wußten schon vorher,
wie sich das anfühlt.

Ciao, Fritz
Wobei man die ganz neuen mit 6kw/425kg zulassen muss. Ich musste meinen Aixam Crossline zulassen Baujahr 2018.

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Re: Autofahren mit Behinderung

Beitrag von HerrToeff » Di 11. Aug 2020, 14:23

gibt noch genug 4kw modelle neu

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