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Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Fahrzeugpapiere, Führerscheinfragen, ...die ganze Bürokratie.

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Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon Honeybunny » 11.08.2014 21:56

Hallo zusammen,

für unseren Sulky 110 haben wir die Original Betriebserlaubnis verseppelt. Allerdings besitzen wir eine Kopie davon.
Die Fahrgestellnummer auf dem Aufkleber rechts auf dem Armaturenbrett stimmt damit überein.

Nun gab es eine mords Diskussion, dass eine Fahrgestellnummer irgendwo an der Karosserie eingeschlagen sein müsse, denn so einen Aufkleber könnte man ja sonstwo organisieren.

Jetzt meine wahrscheinlich ziemlich blöde Frage dazu:
Hat der Sulky tatsächlich an einer anderen Stelle zusätzlich die Nummer eingeschlagen?
Ich finde keine (und gehe davon aus, dass ich wahrscheinlich auch nie eine finden werde, weil der Aufkleber nun einmal beim Sulky üblich ist).

Beste Grüße

Honeybunny
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon guidolenz123 » 12.08.2014 08:21

Vom Sulky selbst weiß ich es nicht. Bei zB den allermeisten DUOs gabs auch nur eine an einem Plastikbauteil angenietete/verschraubte/verklebte Plastik/Alu-Plakette und nix Eingeschlagenes.
TÜV oder DEKRA fragen ,wäre erste Wahl oder mal bei Piaggio.
Gruß Guido
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon Honeybunny » 12.08.2014 11:22

Dankeschön. :)

Wenn's eindeutig geklärt ist, setze ich die Info hier rein.
Vielleicht wollen's andere Besucher ja auch erfahren.
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon Honeybunny » 12.08.2014 14:27

Und weil's so schön ist... gleich noch weitere Fragen:

Wenn ich jetzt eine Betriebserlaubnis ausstellen lassen muss, weil eben eine Kopie kein Original ist - wohin muss ich mich wenden und was genau muss ich machen?

Stimmt es, dass ich dafür extra von der Zulassungsstelle eine Unbedenklichkeitsbescheinigung brauche, damit mir der TÜV dann eine neue BE ausstellen darf? (So hat mir das der Mensch von der Versicherung gesagt. Ansonsten kann das Auto nicht versichert werden...)
Hat der jetzt Recht, oder kaut er mir nur den üblichen Text vor, wie bei "normalen", also zulassungspflichtigen, PKWs etc. vorgegangen werden muss, weil er es nicht besser weiß (und keinen Bock hat)?
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon guidolenz123 » 12.08.2014 14:31

Honeybunny hat geschrieben:Und weil's so schön ist... gleich noch weitere Fragen:

Wenn ich jetzt eine Betriebserlaubnis ausstellen lassen muss, weil eben eine Kopie kein Original ist - wohin muss ich mich wenden und was genau muss ich machen?

Stimmt es, dass ich dafür extra von der Zulassungsstelle eine Unbedenklichkeitsbescheinigung brauche, damit mir der TÜV dann eine neue BE ausstellen darf? (So hat mir das der Mensch von der Versicherung gesagt. Ansonsten kann das Auto nicht versichert werden...)
Hat der jetzt Recht, oder kaut er mir nur den üblichen Text vor, wie bei "normalen", also zulassungspflichtigen, PKWs etc. vorgegangen werden muss, weil er es nicht besser weiß (und keinen Bock hat)?


Stimmt es, dass ich dafür extra von der Zulassungsstelle eine Unbedenklichkeitsbescheinigung brauche, damit mir der TÜV dann eine neue BE ausstellen darf? (So hat mir das der Mensch von der Versicherung gesagt. Ansonsten kann das Auto nicht versichert werden...)

Erstens eher andersrum. Erst zum TÜV ,dann zur Zulassungsstelle, wenn Du keine Papiere hast.
Mit Kopie würde ich erst zur Zulassungsstelle gehen ,die Orig.-Papiere als verlustig melden..dann bekommst Du je nach LRA neue Papiere.
Erst mal beim LRA nachfragen, ob die vorher (ist recht übl.) eine Anfrage wg Diebstahlsmeldung Deiner Tupperdose beim KBA starten oder nicht.
Such Dir ne andere Versicherung..bei mir hat noch niemand versicherungsseits gefragt .
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon Honeybunny » 12.08.2014 14:59

So dachte ich das auch. Der Versicherungstyp hat entweder keine Lust (an Fahrzeugversicherungen verdient er ja auch nix) oder sowas von keiner Ahnung, will sich aber wichtig machen. (Eine sehr beliebte und daher weit verbreitete Kombination schlechter Eigenschaften.) Den habe ich jetzt sowieso schon gefressen. :roll:

Nachtrag:
Eine Betriebserlaubnis ist ohnehin kein Fahrzeugbrief im üblichen Sinne und sagt wohl auch kaum etwas über den rechtmäßigen Besitzer aus. Zumindest bin ich mir sicher, dass der Sulky nicht als Fluchtfahrzeug nach einem Banküberfall genutzt wurde.
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon ixo369 » 13.08.2014 19:56

TÜV macht Unbedenklichkeitsbescheinigungen?
Wir wollten damals vom TÜV für den Hyundai H-1 ne höhere Anhängelast eingetragen haben, da meinte der Prüfer, wir müssten ihm dazu eine Unbedenklichkeitsbescheinigung von Hyundai vorlegen...
Haben wir dann aber nicht weiter verfolgt, war ein Import, den es so auf dem deutschen Markt nicht gab, da hätten wir wahrscheinlich wegen der 500 kg noch direkt nach Korea telefonieren dürfen. War uns dann doch zu doof...
LG Ole

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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon guidolenz123 » 13.08.2014 20:39

ixo369 hat geschrieben:TÜV macht Unbedenklichkeitsbescheinigungen?
.


Nein , natürlich nicht.. lies mal meinen Beitrag..der erhellt das Ganze (hoffe ich).

Erstens eher andersrum. Erst zum TÜV ,dann zur Zulassungsstelle, wenn Du keine Papiere hast.
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon macbloke » 14.08.2014 09:05

Hm... wenn ich nur einen Aufkleber mit Fahrgestellenummer hätte, und es aber eine eingeschlagene Nummer gefordert wird...

ich würde die nach gutem Suchen plötzlich finden. Auch wenn vorher da keine zu finden war. 100%!

Ich mein immer jeder soll bekommen was er will. Wenns denn so einfach geht.
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Re: Betriebserlaubnis / Fahrgestellnummer

Beitragvon Honeybunny » 23.09.2014 14:30

Update:

Inzwischen habe ich es geschafft, von der hiesigen Zulassungsstelle eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu bekommen, mit der ich nun zum TÜV kann, der mir dann seinerseits eine neue BE ausstellen soll - und mit dieser muss ich dann wieder bei der Zulassungsstelle vorsprechen.

Weil ja die Kopie der originalen BE vorhanden ist, kamen die mir zuerst mit der Idee, ich solle beim TÜV in Sinsheim und/oder beim Landratsamt Heilbronn anfragen, ob noch Unterlagen vorhanden sind, denn diese beiden Adressen hatten ja die deutschen Originalpapiere erstellt. Nach mittlerweile 18 Jahren hielt ich das dann aber doch für eher zweifelhaft. Darauf hat der wirklich sehr freundliche Mitarbeiter der Zulassungsstelle etwas in seinem Gesetzbuch geblättert, die KBA-Anfrage selber gestellt und mir gegen eine Gebühr von 10,50€ die Unbedenklichkeitsbescheinigung ausfertigen lassen. Zudem wurde mir sehr genau erklärt, wie ich weiter vorgehen muss, um erfolgreich zu einer neuen BE zu kommen.

- Mein Dank an die wirklich sehr freundlichen und hilfsbereiten Angestellten der Zulassungsstelle München! 023)

Bin wirklich gespannt, ob der Mitarbeiter beim TÜV auch so zuvorkommend sein wird.

@macbloke: Ach, das wird sich einrichten lassen, wenn's denn erforderlich sein sollte. :lol:
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