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Legoreperatur Heckklappe

Alles was beult und klappert...

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Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon rolf.g3 » 05.07.2017 16:46

moin,

Da beim M.Go die Heckklappe gerissen ist habe ich mich mal an der Legovariante versucht.

Problem:
Der M.Go hat auf der Innenseite der Heckklappe jeweils links und rechts einen Träger. Dieser Träger umfasst wenn man so will die Heckscheibe. An diesem Träger sind auch die Gasdruckdämpfer für die Heckklappe befestigt.
Jetzt wollte das Schicksal so, das auf der einen Seite dieser Träger durchgebrochen ist. Man kann sich diesen Träger als U-Profil denken. Dieser Bereich der Heckklappe steht immer unter Spannung da die Gasdämpfer auch im geschlossenen Zustand drücken. Mit der Zeit ist nun dieser Riss offen geblieben, etwa 2 - 3 mm und natürlich immer weiter gerissen.
Weil sich gestern gezeigt hat das der Riss einen Kumpel bekommen hat sah ich nun doch Handlungsbedarf.
Da die Heckklappe, wie schon gesagt, ständig unter Spannung steht, habe ich die Klappe ausgebaut und auf die Werkbank gelegt. Die Risse mit der Bohrmaschine und einem Fräskopf beidseitig angefast, fast auf der gesamten Dicke. Dabei hat sich herausgestellt das auf der anderen Seite noch ein Riss begann sich zu bilden. Auch diesen angefast.
Mit einem Spanngurt, welchen ich um die Klappe gelegt habe, den großen Riss zusammengedrückt.
Jetzt sah man wunderbar die Fase.
Darein habe ich nun einen Schmirakel aus in Aceton gelösten schwarzen Legosteinen mit dem Pinsel eingebracht. Das Schmirakel war sehr flüssig gehalten, gerade so, das es in senkrechter Position nicht hinunterfloss. Das auftragen mit dem Pinsel ist vorteilhaft, da mit ihm gewährleistet ist Luftblasen zu vermeiden. An anderer Stelle verarbeitete ich selben Schmirakel in blau mit der Spachtel. Auch war der blaue Knatsch fester. Das ließ sich nicht so gut verarbeiten.
Die Pampe bildet recht schnell eine Haut welche eine glänzende Oberfläche hat. berührt man diese Haut nochmal wird sie stumpf und zieht Fäden, die Oberfläche wird rauh.
Die Heckklappe liegt nun mitsamt dem Spanngurt im Garten zum aushärten. Ich gehe mal davon aus das die aufgelösten Lego´s in etwa 12 Stunden soweit fertig sind das die Risse geschlossen bleiben.
Die Frage stellt sich nun: Wie lange wird das halten ???
Ich sehe mich schon Schienen aus Aluminium anfertigen welche ich um den U-Träger lege und mit Spaxschrauben fixiere.
Eigentlich müßte eine neue Heckklappe eingebaut werden... ich will garnicht wissen was so ein Teil kostet...
Die Heckklappe beim M.Go läßt sich auch nicht zerstörungsfrei zerlegen. Innen und außen sind unsichtbar miteinander verklebt.

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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon macbloke » 06.07.2017 04:54

Du machst schon wieder Kunst:

die Reincarnation des Legos An LKFZ Heckklappe...

Lies mal die Letzten berichte zu Reparaturen:

ABS in unseren LKFZ ist eine Mischung aus ABS und PMMA. Das habe ich herausgefunden, weil meine ABS Reparaturen nach 2 Jahren wieder risse bekommen haben.

Ursache: Ausgangsmaterial ist eine ABS PMMA Mischung, aber das alleine ist es nicht, meine verwendeten ABS Platten enthalten wie auch die Legosteine Füllstoffe die das Materialetwa spröder machen.

TIP: Mit dem UzinAcryl Mischen oder Lego Zusammen mit Acrylglas auflösen...

ggf noch bissl Nacharbeiten und ABS Acryl mischung auftragen. mit paar Metall oderGlasfaser Drähten...? Zur Verstärkung?

Oder damit bis zum nächsten mal warten. Würde ich wahrscheinlich machen.
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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon rolf.g3 » 06.07.2017 08:21

moin,

macbloke hat geschrieben:TIP: Mit dem UzinAcryl Mischen oder Lego Zusammen mit Acrylglas auflösen...


Jaa, nun ... ich tu mich immer so schwer mit der guten alten Chemie... is so garnicht das meine. Muß aber doch gemacht werden.
Das heißt das ich zu den Lego´s, etwa 6 St, noch ein Teil Acryl dazuschmeißen soll... Ich war erstmal ganz froh den Legoknatsch so hinbekommen zu haben, weil: Blaue Lego´s zerlaufen zu einer homogenen Masse. Schwarze Lego´s ergeben eine etwa krümelige Konsestenz, so rein optisch. Bei der Verarbeitung ist das blaue ( wohl weil fester ) etwas zickiger weil zäher. Wie Honig aus dem Kühlschrank etwa, während hingegen das schwarze eher flüssiger war.
Werde Deine Erkenntnisse beim nächsten mal berücksichtigen.
Heute morgen Heckklappe wieder eingebaut. Die Risse sind erstmal nicht gleich wieder aufgerissen, was mich schonmal hoffen läßt. Mal schauen wie´s nächste Woche damit aussieht ...


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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon macbloke » 06.07.2017 08:32

ach is auch egal... ich glaube ich versuche das mal demnächst erstmal in DER Mischung und Anwendungsweise selber.

Aber das mit dem russischen 2-K Acrylkleber ist klasse. Die Zeit wirds zeigen...
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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon rolf.g3 » 17.07.2017 19:19

moin,

vor 10 Tagen die Heckklappe wieder angebaut. Die Klebung hat sich in der ersten Nacht ( es muß nacht gewesen sein, nur nachts passiert sowas ... ) etwas verschoben. War wohl noch nicht ganz ausgehärtet. Seitdem hat sich nichts mehr verändert.

Fazit: Wenn dickere Stellen geklebt werden müssen ( 2 - 3 mm ) mit Legoknatsch, lange aushärten lassen. Ich denke so an 48 Stunden.
Lacke sollten etfernt werden. Dickere Materialien schräg anfasen.

Bin schwer beeindruckt von der Methode. Billig.schnell und bislang haltbar.
Das nächste mal versuche ich das mit dem Acryl. Ich denke eine Beimischung von 10 % sollte ausreichen.


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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon rolf.g3 » 22.01.2018 10:12

moin,

gestern mit den Hunden im Feld gewesen. Traditionell sitzen die lieben Hunde im Kofferraum des M.Go. Beim öffnen der Heckklappe bemerkte ich nun folgendes:
Der Legogeklebte Riss ist wieder offen ... :(
Hat also nicht lang gehalten ...
Warum ist diese Klebefläche wieder gebrochen ist 017) 017) 017)
Werde als nächstes wohl aus Alublech einen Winkel um den Träger legen und festnieten, ansonsten bricht die Heckklappe bald komplett ab.

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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon macbloke » 22.01.2018 13:20

Um Kunststoffe zu Kleben mit Originalmeterial und Heißluftfön, gibts im zubehör ein gerät, womit der Kunststoff verstärkt wird.

KAnn man aber ganz einfach selber Basteln.

Und zwar wird dabei folgendes gemacht: eine metallklammer wird in so eine Art Lötkolben geklemmt. Dieser wird dann erhitzt mit Strom.

Alsdann hält man die Metallklammer (sieht aus wie TAckermunition, also wie so eine große Heftklammer) erhitzt, und auf den zu reparierenden Kunststoff gehalten. Diese Schmilzt sich ein und verbleibt dann dort, um den Riss zu klammern. DAvon bingt man mehrere ein. DAnach dann mit Kunststoff auffüllen.

geht auch mit normalem Draht und einem Trafo, Märklin oder Carrera oder sonstwas.

so lässt sich auch ein Metallgitzter einschweissen.

DAnn noch Kunststoff rein--> das wars.

Haarrisse bekomme ich sehr gut mit aufgelösten ABS/PMMA (Plexiglas/rückleuchten und Blinker sind daraus hergestellt) gefüllt, auf dauer.

Wo schon ein Riss ist, muss eine verstärkung rein. Eigentlich logisch. Die Schwachstelle ist ja nicht behoben.

PMMA: alte cd nehmen und Kleinraspeln oder auflösen. Und das mit kleingeraspeltem Legostein verwenden. Oder Computergehäuse oder irgend einen anderen ABS Kunststoff.
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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon rolf.g3 » 22.01.2018 17:44

moin,

macbloke hat geschrieben: eine metallklammer wird in so eine Art Lötkolben geklemmt. Dieser wird dann erhitzt mit Strom.


Jaaa, so ähn lich kann ich mir das auch vorstellen ...

Die Stelle an der der Bruch sich befindet ist aber auch eine blöde ... Direkt unterhalb des Fensters der Heckklappe, fast am Aufnahmepunkt des Gasdruckdämpferteils. Das Material ist dort recht dick ausgestaltet ( 3,5 mm ), dennoch scheint das ein recht günstiger " Reißpunkt " zu sein, quasi Sollbruchstelle - auf der anderen Seite ist der gleiche Riss, aber eben noch kein Bruch.
Diesen Riss hatte ich damals auch aufgefüllert und das hält bislang.
Der Bruch geht natürlich auch über die Dichtungsfläche. Während der Rep mußte ich, um den Bruch zu schließen, die Heckklappe ausgebaut und mit einem Spanngurt zusammendrücken damit das überhaupt wieder richtig zusammen kommt, scheint also richtig Spannung auf der Bruchstelle zu liegen.
Ich wollte ursprünglich einen Winkel aus Alublech anfertigen, seeehr passgenau, und diesen dann über die Schadstelle kleben und mittels Poppnieten verankern. Das Problem: Ziehen sich die Nieten beim Poppen durch das Plastik ?
Ein erneuter Klebeversuch kommt eigentlich nicht in Frage, auch mit Klammern ... oder vlt doch ??? ... hält das ????? Das einschmelzen der Klammern sollte kein allzugroßes Problem darstellen: Lötpistole eine Klammerhalterung basteln ( magnetisch ? ), Klammern aus stabielem Draht gebogen und dann immer munter...
Die Alternative: Eine neue Heckklappe :shock: :shock: :shock: seeehr teuer das !!!!
Werde aber auf jeden Fall damit warten bis die Witterung solche Arbeiten zuläßt - zumal noch weitere Baustellen am M.Go aufgegangen sind: Radlager hinten und Türöffner Beifahrerseite innen ( geht nicht mehr :( )

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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon Fuddschi » 22.01.2018 20:17

Ich hatte bisher immer mit Glasfaser- Vlies gearbeitet, das Ganze mit Harz und Härter vermischt und hatte immer gehoben 033)

Und das gute ist, man kann in das Vlies- geflechte Alurahmen einarbeiten und hält doppelt :D
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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon macbloke » 25.01.2018 13:02

Ja das geht auch.

Ep HArz UP HArz Glasfaser Kohlefaser....geht alles
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Re: Legoreperatur Heckklappe

Beitragvon guidolenz123 » 25.01.2018 15:18

macbloke hat geschrieben:Ja das geht auch.

Ep HArz UP HArz Glasfaser Kohlefaser....geht alles


Hanf auch...kann man bei Ausschlachtung dann immer noch rauchen.... :mrgreen: 019) 019) 019) :lol:
Gruß Guido
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