Spur einstellen beim Abaca

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Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von abakadriver » So 6. Okt 2019, 11:45

Hatte Lenkprobleme wegen einer defekten Manschette am Lenkgetriebe, habe die Manschette der Lenkung getauscht und den Spurstangenkopf getauscht beim Einbau habe ich auf der Gegenseite gegengemessen und gesehen das dort ein längeres Maß vorlag, habe also nicht wieder eingestellt wie es war, sondern wies auf der Gegenseite ist, also 1 cm länger. Man kann so erst mal fahren, aber wenn man ein Vorderrad gerade lenkt steht das andere leicht nach aussen die Räder driften also nach vorne auseinander.

Wie könnte ich das am besten Einstellen, Wie soll die Spur stehen? Gibt es Standardgrössen, Maße oder Winkel wie die Spur einzustellen ist. sollen die Vorderräder Gerade und parralell oder zusammen oder Auseinanderlaufen und in welchem Winkel
Wer ein Tipp oder Rechtschreibfehler findet kann ihn für sich behalten.

Gruß der Abakadriver

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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von guidolenz123 » So 6. Okt 2019, 12:42

Meine Werkstatt hat die Spur/Vorspur mangels Angaben vom Hersteller hierzu rein optisch ohne Laser und Co.auf +-0 eingestellt...läuft prima und radiert auch die Reifen nicht ab...
Gruß Guido
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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von rolf.g3 » So 6. Okt 2019, 13:53

moin,

https://www.kfzteile24.de/magazin/einba ... einstellen

Dieser Link sollte auch beim Ü-Ei funktionieren ... also nicht der Link sondern die im Link beschriebene Vorgehensweise :D

Das
abakadriver hat geschrieben:beim Einbau habe ich auf der Gegenseite gegengemessen und gesehen das dort ein längeres Maß vorlag, habe also nicht wieder eingestellt wie es war, sondern wies auf der Gegenseite ist, also 1 cm länger
Könnte die Ursache für Probleme sein.
Deine Maßeinstellung bzw das ändern der vomals gemessenen Werte geht meist nach hinten los. Das bedeutet nämlich: Das Lenkgetriebe und die dazugehörigen Komponenten sind exakt in der Fahrzeugmitte verbaut. Ist das tatsächlich so ?
Frage: Wie lief das Fahrzeug vor der Reperatur ?
Was bewog Dich die gemessenen Abstände NICHT einzuhalten ?

Ich denke das die Räder vorn etwa 1cm weiter zusammenstehen sollten als hinten ( Vorderachse, am Felgenhorn gemessen, Lenkrad in exakter geradeausrichtung - möglichst fixiert )
guidolenz123 hat geschrieben:Meine Werkstatt hat die Spur/Vorspur mangels Angaben vom Hersteller hierzu rein optisch ohne Laser und Co.auf +-0 eingestellt...läuft prima und radiert auch die Reifen nicht ab...
Das ist von der werkstatt gut gemacht. De Werkstatt hat auch andere Möglichkeiten als der Laternenschrauber. Beim Trabant soll nach der og Vorgehensweise die Spur eingestellt werden, da hat´s aber im Vorfeld erstmal eine Bauanleitung für´s Messwerkzeug :lol: :lol: Das gab´s nunmal nicht Werksseitig

bitte berichte

gruß rolf
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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von guidolenz123 » So 6. Okt 2019, 18:31

Hier mal MEIN selbstgebautes Spureinstellungswerkzeug für Velomobile/Dreiräder...
Mit einfachsten Mitteln auch für KFZ abwandelbar:

Bild

Bild

Bild

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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von abakadriver » Mo 7. Okt 2019, 09:19

Der Fehler war ein Hakeln der zerflederten Manschette, die Maschette wurde mit ins Lenkgetriebe gezogen. Das hab ich weg, ich hatt aber schon immer beim geradeausfahren das lenkrad auf 10:30 bis 11:00Uhr stehen. Hakeln ist weg aber ich habe jetzt wohl ein zu grosse Nachspur nachdem ich den Gelenkkopf links hin ca 1 cm tiefer eingedreht habe, vorher lief das lenken gut bis aufs hakeln, jetzt zieht es nach links wo ich den cm geändert habe ausserdem steht das Lenkrad beim geradeauslenken jetzt auf 9 Uhr, muss wohl auf jeden Fall noch mal zurück, werde aber zurerst noch mal mit der Fadenmethode überprüfen da meine Spurstangen keinen Einstellmechanismuss haben und man die Gelenke wieder trennen vielleich sogar ausbauen muss.
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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von rolf.g3 » Mo 7. Okt 2019, 09:49

moin,
abakadriver hat geschrieben:meine Spurstangen keinen Einstellmechanismuss haben und man die Gelenke wieder trennen vielleich sogar ausbauen muss.
Ne,nee !! Haben die !! Und zwar in Form einer Schlüsselweite ! Der Lenkkopf / Kugelkopf/Kugelgelenk wird lediglich die Kontermutter aufgemacht, dann läßt die Lenkstange sich drehen - so dreht sich die Lenkstange in den Kugelkopf ein und aus.
Hab noch ne alte Lenkstange rumliegen, werde mal nach ´ner SW daran suchen und ggf fotofieren :D
abakadriver hat geschrieben:Lenkrad beim geradeauslenken jetzt auf 9 Uhr,
Die Frage aber: Wann / bei Welcher Stellung des Lenkrades wird der Blinker ausgeschaltet ?
Einmal links auslösen, eimal rechts auslösen: Die Mittelstellung davon ist die 12 Uhrstellung der Lenksäule. Steht das Lenkrad dann auf 1/2-4, so ist dieses einzustellen.
Vorgehensweise:
Lenksäule auf 12 Uhr eindrehen und fixieren
Spur einstellen
Lednkrad einstellen

Bitte berichte :D

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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von guidolenz123 » Mo 7. Okt 2019, 12:06

Die Lenkradstellung ist das kleinste Problem...Wenn die Spur stimmt, aber das Lenkrad nicht mehr...einfach Lenkrad abbauen und wieder richtig drauf...aber nur ,wenn der Rest ok ist...
Gruß Guido
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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von abakadriver » Di 15. Okt 2019, 17:00

Nachdem ich die Spur wieder gestellt habe wie sie war ist auch beim Lenken alles wieder beim alten. Leider konnte ich auch den Hakler wieder provozieren, die Reparatur der lenkmanschette schadet zwar net hat aber die wurzel allen übels scheinbar net tangiert.

folgendes viel mir beim kontrollieren der Spur auf. die mittlere Spurbreite hinten ist breiter als die vorne.
vorne ist eine sog. Nachspur die vorderräder driftenleicht auseinander, das empfiehlt auch Aixam

Dafur ist mir ein Tag später beim anfahren der motor von den Gummilagern gerutscht die vorderen Lagerböcke sind gerissen, der motor ist samt getriebe und vario etwas nach unten gerutscht, dabei ist auch die antriebswelle vorne rechts rausgesprungen.

Der Adac hat mir die Karre in die Werkstatt geschleppt, der Werkstattmensch will alles wieder richten, habe die Teile aber selbst bestellt , dauert noch bis sie da sind.

wer weiss wo noch weitere Lagerböcke sitzen am jdm abaca es gibt zwei tonnenförmige ganz vorne ausserdem müssen auch noch doppel U-förmige verbaut sein ich weiss aber nicht wo und wie viele und ein kleineres Zylindrisches wo aus beiden Ende ein Gewinde rauskommt.

Ich hoffe jetzt das der flukturierend aufgetretene Lenkungshakler auch am losen Motor hing, das wird sich aber leider erst nach der reparatur herausstellen
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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von mobileKiste » Di 15. Okt 2019, 19:08

Hallo , Aka , den Sinn einer postiven oder negativen Vorspur läßt sich leicht nachvollziehen .
Mit positiver Vorspur ist gemeint , ob infolge der Stellung der Räder ( hier Vorderräder ) von oben auf das Fahrzeug gesehen diese zusammnenlaufen würden .
Bei Frontantrieb ziehen die Vorderräder , sie versuchen sich nach vorn zu drehen ( von oben betrachtet ! ), die Vorspur wird enger . und damit aber die Räder beim normalen fahren geradeaus stehen , besitzen sie eine negative Vorspur , also im Stillstand guggt das rechte Rad nach rechts , das linke Rad nach links . Beim Fahren zerren sie sich in eine nahezu parallele Stellung .

Aber : der ganze Spaß hängt wiederherum von der Vorderachskonstruktion ab , ob positiver oder negativer Lenkrollradius . Audi hat zB den negativen Lenkrollradius eingeführt , da funktioniert alles anders herum . Lenkrollradius : von oben betrachtet der gedachte Auftreffpunkt der Achsschenkelachse ( als Drehmittelpunkt ) zu dem ( Mittel)- Aufstandspunkt des Reifens auf der Fahrbahn .

Jetzt ist es doch noch ein Roman geworden , dazu kommt , dass ein Fahrzeug mit leichter Vorspur beim fahren spurstabiler läuft .

Gruß!

Kritik erwünscht , alles aus dem Gedächtnis , nach ein / zwei Feierabend-Bierchen .

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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von abakadriver » Sa 19. Okt 2019, 21:39

@ rolf:
Es ist mir inzwischen dank deinem Beitrag aufgegangen wie man die Spur stellen kann ohne den Gelenkkopf rauszunehmen. Das hat geholfen.

Der Motor sitzt auch wieder an Ort und Stelle, muss die Werkstatt loben die haben ganze Arbeit geleistet zum Gunstpreis. Nach dem Ersatz der Silentblöcke tritt das Klemmen in der Lenkung auch nicht mehr auf. Das fluktuierende auftreteten des Klemmers in der Lenkung lag wohl an dem losen flottierenden Motor. Wenn ich das vorher gemerkt hätte hätte mir das einiges an Arbeit und Kosten erspart. Mit festem Motor und neuer Antriebswelle fährt das Fahrzug nun wieder besser als zuvor. Da ich die Silentblöcke vor 5 Jahren schon mal erneuert habe bin ich auf diesen Fehler nicht mehr gekommen. 5 Jahre und 36000 km sind wohl eindeutig die Verschleissgrenze für die Blöcke gewesen. Der Yanmar ist halt auch ein Hochleistungsvibrator.
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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von rolf.g3 » So 20. Okt 2019, 09:37

moin,
abakadriver hat geschrieben:Der Yanmar ist halt auch ein Hochleistungsvibrator.
Nö, isser nich !

Auf meinen Yanmar könnte man ´ne Mark auf den Rand stellen wenn er läuft - leider haben wir nun den Euro :(
Der M.Go hat jetzt auch seine guten 90 Kilo runter - der Motor sitzt wie angeschraubt und wackelt echt wenig ...
Der Lombardini dagegen wackelt wie ´n mittelschweres Erdbeben in Kasachstan - wenn die Rakete startet.

...

Man sollte echt mal einen einfachen und für jeden wiederholbaren " Wackeltest " entwickeln um ein für allemal zu klären wie doll so ein Motor wackeln soll.
Das wird dann in einer zB " Wackelskala " angegeben.
Beispiel: Mein Lombardini wackelt nach der Wackelskale 5-7, ist das normal ?
> Ja, ist normal - 7 aber grenzwertig !, vt mal die Ventiele einstellen oder die Vario wuchten <

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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von abakadriver » So 20. Okt 2019, 15:45

Was meinst du mit Vario wuchten ? Und die grössten Vibrationen erzeugt der Motor zumindest bei mir im Stand bei niedriger drehzahl da schüttelt der motor sich kräftlig unter Last läuft alles deutlich synchroner da is die Wackelskala eher bei 2-3.
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Re: Spur einstellen beim Abaca

Beitrag von rolf.g3 » So 20. Okt 2019, 19:10

moin,
abakadriver hat geschrieben:Was meinst du mit Vario wuchten
Naja, da fallen mir als erstes die Gewichte ein ! Diese mal gewogen, könnte evtl eine Unwucht - grade im unteren Drehzahlspektrum - erzeugen. ( Gewichte MIT Gleiter wiegen ! diese dürfen nur wenige gr auseinander liegen, denke so 3 oder 4 gramm ?? 101) )
Wer´s gaaanz genau macht, der baut die Vario aus und bastelt sich ein Gerät in das man die Vario im ganzen einspannen kann, so zwischen 2 Spitzen wie bei Motorradrädern, und schaut nach dem schwersten Punkt ( statisches Wuchten )

Obs eiereckig läuft sieht man im eingebauten Zustand ( dynamisches Wuchten )

https://de.wikipedia.org/wiki/Unwucht

Auch können Dreckanhaftungen Ursache für unrunden Lauf sein. Hatte mal am E-Kadett ein Rattern in der Lenkung. Bin zur Werkstatt um nachsehen zu lassen, brauchte das Fahrzeug für eine längere Fahrt ...
Nach einer Probefahrt sagte der Meister das wohl eine, wahrscheinlich beide Felgen kaputt seien, ob ich mit 90 den Randstein hoch sei ?
Eigentlich war ich gestern beim Kumpel im Garten, kein Randstein ...
Dann auf der Bühne sagte mir der Meister das wohl ein ausgibiges Bad die Räder wieder reparieren würden ... ein Klumpen Dreck in der Felge ... :shock: War dann wohl gestern etwas heftig ... :oops: ... hatte nix gemerkt davon ..

Also, Dreckanhaftung an der Schwungscheibe !
Das die 2 Zylinder etwas wackelig laufen ist klar, bauartbedingt ... das sie aber in Null komma nix die Lagerböcke zerschießen ??
Nö, das sehe ich nicht...

Probieren kann man auch ein Lauf ohne die Vario, dann sieht man auch ob der Motor ohne Vario derart vibriert wie mit ...


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