Einbau eines Drehzahlmessers

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reinissimo
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Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von reinissimo » Fr 15. Mai 2020, 18:08

Drehzahesser.pdf
(1.47 MiB) 12-mal heruntergeladen
Hallo an alle,
Habe mir endlich den Wunsch erfüllt, ein Drehzahlmesser in meine 2 Kisten zu bauen. War bei beiden ( JDM Albizia- Yanmar , Chatenet Stella - Lombardini) mit wenig Aufwand verbunden.
Ich denke der ein oder andere wird sagen: wozu denn sowas bei einem Automatik?! Aber für mich war es sehr sinnvoll, da ich so die Varios feiner abgestimmt habe. Falls das Auto die Geschwindigkeit nicht mehr erreicht, kann ich sehen ob es am Motor oder Vario liegt Auch kann ich erkennen wenn der Motor nicht mehr seine Höchstdrehzahl erreicht ( Luftfilter, Dieselfilter erneuern). Mein LDW 502 M4 soll 3600 RPM drehen, hat er nicht erreicht, dann Fördermenge nachjustiert, jetzt dreht er höher: 3660 RPM.

Zum Einbau:
- Drehzahlmesser https://www.ebay.de/itm/Digital-LCD-Dre ... f4dab7efd6

- Ein Winkeleisen, dass über dem Schwungrad mit 2 Schrauben an 2 vorhandene Gewinde am Motorblock geschraubt. Dann noch ein Loch für den Signalnehmer bohren Den kleinen Magneten auf das Schwungrad mit Loctite 5900 geklebt (Achtung vor Ankleben testen welche Seite zum Signalnehmer gehört, sonst funktioniert es nicht). Zwischen Signalnehmer und Magneten ein Abstand mit einer alten Bankkarte eingestellt.
Das Kabel in den Innenraum ans Armaturenbrett führen, (+) / (-) Anschlüsse aus die Kabel vom Radio drauf.(nur bei Zündung an).
Das kleine Display habe ich mit einem Saugnapf an die Windschutz Scheibe befestigt
FERTIG
Muss sagen dass die in beiden Autos zuverlässig funktionieren, die Drehzahlen sind genau.
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von guidolenz123 » Fr 15. Mai 2020, 19:31

Alle Achtung....Chapeau...
Das sind schon die höheren Weihen.... 023) 023) 023) 023)
Gruß Guido
Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von macbloke » So 17. Mai 2020, 23:03

JA sehr schön!
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von macbloke » Mi 20. Mai 2020, 12:41

reinissimo hat geschrieben:
Fr 15. Mai 2020, 18:08
......

.....
.....
Mein LDW 502 M4 soll 3600 RPM drehen, hat er nicht erreicht, dann Fördermenge nachjustiert, jetzt dreht er höher: 3660 RPM.

......
......
......
Dazu habe ich eine Frage:

wie hast du die Einspritzmenge justiert? Über einen Wechsel "der Feder?" (ich selber habe keinen Lombardinimotor, aber diese frage ist bestimmt nicht nur für mich interessant, sondern erst recht für Lombardinifahrer....

Wie hat sich die höhere Einspritzmenge und die damit höhere Drehzahl bemerkbar gemacht? Schnelleres beschleunigen? besser am berg? Höhere Endgeschwindigkeit?

Danke vorab für deine Antworten!
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von reinissimo » Mi 20. Mai 2020, 14:32

Hallo
Damit ist folgendes gemeint (nachzulesen im Handbuch)


Standardeinstellung der Fördermenge der Einspritzpumpen
Screenshot_20200520-152845.png
Screenshot_20200520-152845.png (380.49 KiB) 252 mal betrachtet
ohne Bremse
Die Leistungseinstellung des Motors sollte, wenn möglich, auf
einem Prüfstand durchgeführt werden. Wenn kein Prüfstand
vorhanden ist, ist nur eine Grobeinstellung möglich; in diesem Fall
wie folgt vorgehen:
- Löse die Kontermutter der Mengenschraube C.
- Schraube die Schraube C ein.
- Bringe den Motor auf 3800 min-1.
- Schraube die Schraube C heraus, bis die Drehzahl beginnt
abzusinken.
- Anschließend ist die Schraube wieder 2,5 Umdrehungen einzu-
schrauben.
- Ziehe die Kontermutter wieder an.
Hinweis: Wenn der Motor nach dieser Einstellung bei Volllast stark
raucht und zu schnell beschleunigt ist die Schraube C
etwas herauszuschrauben; und umgekehrt.
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von reinissimo » Mi 20. Mai 2020, 14:46

Geändert hat sich die Höchstdrehzahl und dadurch die Endgeschwindigkeit um ca 3-5 kmh, auch wenn er beim fahren nicht bis Ende hochdreht. ( Da machen Kleinigkeiten was aus zB. leichte Steigung / Gefälle, Rückenwind)

Ansonsten keine spürbaren Veränderungen bei Beschleunigung. Da müsste ich mit verschiedenen Variogewichte bzw. Variofedern experimentieren, (hab leider keine anderen) oder/und die Federvorspannung der Getriebevario.

Ich hätte vorher- nachher Aufzeichnungen machen sollen, wieviel RPM bei wv. Kmh, habe aber nicht vorher dran gedacht.
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von rolf.g3 » Mi 20. Mai 2020, 15:54

moin,

Ich, der bekennende Spielverderber, sag auch mal was dazu:
reinissimo hat geschrieben:
Fr 15. Mai 2020, 18:08
Den kleinen Magneten auf das Schwungrad mit Loctite 5900 geklebt
Bei der ansonsten guten Vorgehensweise bekomme ich aber hierbei Zahnschmerzen !
Man klebt doch keine Unwucht auf das feingewuchtete Schwungrad :shock: :shock:
Auf kurz oder lang wird sich das bemerkbar machen.
Es gab mal so ein portables Messgerät welches mit Licht funktionierte als Signalgeber, da reichte ein Stück glänzende Folie auf die Welle / Schwungtrad zu kleben, wenige Milligramm - aber einen Magneten + Loctite, das sehe ich kritisch.
Es kann natürlich auch sein das dies Ausgeburt meines zügellosen Neides ist, welches Deine Vorgehensweise kritisiert...
Ja, das kann es sehr wohl !
Wahrscheinlich bin ich zu pinnelig - aber egal, wollte das nur mal zu bedenken geben

gruß rolf
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von macbloke » Mi 20. Mai 2020, 16:45

daran habe ich auch schon gedacht...

muss man halt die Masse ausbohren, und dann den Magneten dort hineinkleben....

oder ein Gegengewicht anbringen
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von Fichte » Do 21. Mai 2020, 09:42

rolf.g3 hat geschrieben:
Mi 20. Mai 2020, 15:54

Es gab mal so ein portables Messgerät welches mit Licht funktionierte als Signalgeber, da reichte ein Stück glänzende Folie auf die Welle / Schwungtrad zu kleben, wenige Milligramm
023) Danke für den indirekten Tip, habe schon immer überlegt, wie ich das Standgas „gescheit“ einstellen kann, habe in der Bucht eines für 9,00 EUR gefunden, wird halt erst im Juli/August geliefert. Ist aber auch wie Weihnachten, in zwei Monaten Pakete zu bekommen, ohne noch zu wissen, was sich darin befindet... 019)
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von macbloke » Do 21. Mai 2020, 13:01

gibt doch auch Drehzahlmesser die an der Lichtmaschine angeschlossen werden.

https://www.amazon.de/Drehzahlmesser-Li ... B074ZWV65V

Da ist man denn fein raus. muss nur justiert werden.

Okay, mit den Lombardini Motoren ohne Lichtmachine ist man sowieso schon in den Arsch gekniffen, hier dann mal wieder einmal mehr.
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von macbloke » Do 21. Mai 2020, 13:37

Dazu ist mir eingefallen das ich noch fürs Boot schöne Analoge Instrumente liegen habe... war dann überrascht das es gleich 3 Drehzahlmesser waren :lol:

Wollte mir ein Temperaturanzeigegerät einbauen, aber davon hab ich keines, aber stattdessen noch 2 Tankanzeigegeräte. Naja, ebay günstig ersteigert, für ein Euro oder so. die Zeiten sind auch vorbei. Mindestgebot und nicht mit gerechnet das ich es bekomme...
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von macbloke » Do 21. Mai 2020, 13:50

Hier die original Einbauanleitung und die Rückseite....
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WhatsApp Image 2020-05-21 at 14.40.46.jpeg (133.25 KiB) 183 mal betrachtet
Auf der eRückseite des Instrumendtes sieht man: oben Anschluss für die Beleuchtung
unten Anschlüsse an die Lichtmaschine

links halb unten: justierschraube zum Abgleich Lichtmaschinendrehzahl zu Motordrehzahl
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Re: Einbau eines Drehzahlmessers

Beitrag von macbloke » Do 21. Mai 2020, 13:59

Für interessierte, die nicht die Hintergründe kennen:

Anders als bei Benzinmotoren, wo sich die Drehzahl auch über Fühler die Frequenz der Zündung anschliessen lässt, ist der Dieselmotor ein Selbstzünder und es gibt kein Steuersignal welches pro drehzahl einmal gesendet wird, um dies als Frequenzgeber der Motordrehzahl abzugreifen.

(Moderne Commenwelth Motoren haben natürlich Sensoren, die dann durch Piezotechnik zur höchstleistung zusätzlich Diesel einspritzen können, und so die Pumpe Düse Motoren im Hochleistungsbereich ausstechen.)

So geht man bei den Dieselmotoren dann an die Lichtmaschine, die ja über Keilriemen vom Motor angetrieben wird. die herausforderung liegt nun darin, den Abgleich der drehzahl von Lichtmaschine zu Motor hinzubekommen. Denn die Lichtmschine Dreht ein vielfaches höher als der Motor, und den Faktor muss man einstellen bez. justieren.

Viele werden es ja wissen, hoffe alle anderen habe ich es verständlich genug beschrieben.
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