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Elektroleichtfahrzeuge

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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon tass02 » 05.11.2018 11:09

Mit den Twizzy hatte ich auch schon geliebäugelt betrachtet man diese E-Fahrzeuge etwas streng sind sie teuer und das was ich übel finde das man wenig transportieren kann. Zwei mann und ein beauty case und das ding ist voll.
Reichweite ist auch so ein Thema da wird auch geschummelt, Landverluste unterschlagen, Winter sackt der Akku auch ab,
dabei ist die Reichweite gar nicht das Thema, mir zum beispiel würden anstatt 100km auch 50km reichen nur muss ich dafür zahlen und bei den Strompreisen fährt man dann nicht billiger wie mit den Diesel. Warum sollte man also so ein ding kaufen ?

Von den China dinger halte ich nichts, egal ob Roller,Quad alles minderwertiges zeug. Das fährt zwar auch nur ärgert man sich früher oder später. Das wird mit den Dreiräder nicht viel anders sein.

Grüße
Roland
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon macbloke » 05.11.2018 16:09

@tasso:

der twizzy ist ein ideales Elektrogefährt was einer sehr guten Philosophie entspringt.

Sparsam und brauchbar sind Elektromobile nur wenn sie leicht sind.

Für den alltäglichen Verkehr. Ideale alternative für Millionen von PKW die täglich unterwegs sind und bei denen viele Fahrzeuge nur einen Fahrer haben. Im Allgemeinen den Arbeitsweg oder Einkaufstouren für alltägliche Erledigungen.

Für alle die zwei Autos haben und nut tatsächlich einen Wagen für längere Strecken oder größerer Transportmassen oder mehr personen benötigen.

Und: Trotz Akkuanschaffung und Strompkosten ist es eine alternative zum Dieselmotor.

Die nächst beste alternative war ein Fahrzeug das geschlossen war, trotzdem kompromisslos leicht, und drei oder vier Personen Platz bot und auch etwas mehr Gepäck verstauen konnte....

Bei reinen Elektrofahrzeugen kommt noch folgender Vorteil zum Tragen: wartungsarme und langlebige Technik. Service und Reparaturkosten sind wesentlich billiger als bei Hybrid oder Verbrennungsmotor Fahrzeugen.

Ich finde es müssen nicht nur die Kosten berücksichtigt werden.

Insgesamt haben Elektroautos ein Potential, das Staus und Lärm und Abgase in den Ballungszentren stark verringern könnten.
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon HerrToeff » 05.11.2018 20:49

Nicht nur das: In der Innenstadt ist man mit dem Twizzy oder dem China Dings garantiert entspannter unterwegs als Herr Wichtig-Rotgesicht mit seinem fetten SUV

Blei akkus halte ich nicht für schlecht, eine einfache billige Interrimslösung die dann später in einer Nachrüstung auf den letzten Stand gehoben werden kann

Den Twizzyakku mit seinen monatlichen raten und Vertragsbindung mag ich nicht :-( sonst gefällt mir der Twizzy. Bis auf das anfällige Getriebe allerdings
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon tass02 » 06.11.2018 08:08

Weiß gar nicht was man darauf antworten soll, das widerspricht sich so ziemlich alles.

Ein leichtes auto mit Akku ? Wird es nie geben und ist richtig gesehen eher ein technischer Rückschritt.

Der Twizy ist auch alles andere als Alltags tauglich, da regnet es hinein, gibt zwar scheiben per aufpreis
Heizung ist aber trotzdem nicht. das ist bisschen Spielerei für den Hipster im Sommer. Deswegen gibt es für solche
Fahrzeuge auch keinen Zuschuss.
Ich komm ja vom land und da kauft man sich einen Zweitwagen damit die Frau mit Kind mal was besorgen kann,
zum Arzt usw, Stadt Randgebiet wird das nicht anders aussehen, in der Stadt ein Zweitwagen ? ist schon Luxus.
Wie auch immer ein Zweitwagen muss billig sein und elektro ist das bestimmt nicht.

Mit den Wartungskosten ist auch so eine Milchmädchenrechnung, man braucht zwar z.b keine Kerzen, öl, filter usw.
dafür hat man den Akku, die 50€ Batteriemiete im Monat hat man immer und muss man richtig gesehen als Rückhalt zurücklegen. Akku hat nur eine gewisse anzahl an Ladezyklen und muss dann mal ausgetauscht werden.Das Auto kann man vielleicht verkaufen nur wer kauft ein altes auto das nicht fährt ? Das die Akkus immer billiger werden ist ja nur ein Märchen genauso das jedes Jahr ein Superakku auf den markt kommen soll. ja wo sind die ? alles alte Technik die jetzt schon am ende ist. Ansonsten hat so ein Auto dasselbe wie der Verbrenner.  Und das nichts an E-Autos kaputt geht halte ich für ein Gerücht

Warum sollte der Rotkopf im SUV jetzt anders ankommen als der Rotkopf im elektrischen ? das ist bisschen aus der Luft gegriffen.

Wenn jemand in der Stadt wohnt und will frische Luft und ruhe spricht doch nichts dagegen sich einen elektrisches 
Gefährt zu kaufen und ist ja auch gewollt. ist sowieso nur eine frage der zeit das man die Benziner unter Beschuss nimmt,
also gleich zu machen Anlieger frei und fertig.

Ich selber wäre nicht mal abgeneigt aber insgesamt steckt mir das zu sehr in den Kinderschuhen, ich sehe es als vorstufe
für irgendwas, vielleicht erfindet ja jemand was um mit unseren Atommüll zu fahren, so ein Zäpfchen in den Schacht und
der wagen fährt ein Jahr  :-))

Grüße
Roland
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon HerrToeff » 06.11.2018 14:04

Nun die Geschichte mit dem SUV .. Ich kenne tatsächlich Leute die fahren die Dinger nur aus Geltungssucht und nicht wegen der Geländetauglichkeit. Sie verstehen gar nicht wozu sowas da ist, sehen nur das es gross und teuer ist, und wollen es haben. Durch den Selbstzwang getrieben stecken sie dann im Verkehrsgewühl fest, kommen mit dem Auto nicht klar und brüllen Dir wütend nach wenn Du mit der Schwalbe vorbeiziehst .. sind natürlich nicht alle so. Für viele Innenstandbewohner ist so ein Porsche Cayenne auch eine vernünftige und entspannte Lösung. Sonst gäbe es auch nicht gerade dort so viele davon.

Und -um Gottes Willen- wie kann man mich nur so verstehen dass ich Bewohnern des Flachen Landes so ein China-Citydreirad als Familienkombi empfehle! Hier ist der oben erwähnte Cayenne dann doch endlich mal sinnvoll! Und das Abgasproblem ist da auch nicht so schlimm, die Schadstoffe kriegen halt die Greifvögel, Keiler, Weidevieh und Ackerpflanzen ab, aber zumindest bekommt man nicht Stickoxide und Feinstaub durchs Küchenfenster gedieselt.
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon tass02 » 07.11.2018 01:07

Kann man auch drehen, der mit seinen Zweitakt Stinker gehört von der Straße, Ackerpflanze kommt in die Biogasanlage,der Greifvogel knallt gegen das Windrad und das Kohlekraftwerk qualmt mir in die Küche wegen der aufkommenden Elektromobilität und versaut mir den Wildbraten. Und wenn ich aus der Fabrik  komme stelle ich mich an dem Straßenrand und schnaufe etwas saubere Luft.
Ich bin ja jetzt kein Umweltengel und ich werfe schon mal einen Teebeutel ohne die Stahlkammer zu entfernen in den Biomüll aber wenn man sich so ein Gefährt im namen der Umwelt kauft dann bitte ohne Bleiakkumulator. Oder einfach kaufen und leben und leben lassen. 

Grüße
Roland
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon HerrToeff » 07.11.2018 02:31

Bitte korrigiert mich wenn ich mich jetzt irre

Aber ich dachte Bleiakkus haben das beste, ausgereifteste und abgeschlossenste Recyclingverfahren überhaupt

Bin da einem völligen Irrtum aufgesessen? Das interressiert mich jetzt wirklich drngend


Und sicher. Jedem das seine.

Es ist nur, ich habe eine leichte Aversion gegen den vorherrschenden Overkill. Wenn ein Enthusiast unbedingt einen V12 fahren muss ok, aber muss der Standard für Familienwage wirklich auf 2800 kg mit 300PS klettern? Und das in der Innenstadt? Das sind alles Ressourcen die erzeugt, verarbeitet und recycled weden müssen. Ich halte nichts davon die Menschen zu reglementieren. Aber was wir als Gesellschaft insgesamt tun, dagegen ist das grosse Fressen nur eine Karfreitagsdiät.

Deswegen freue ich mich über solche Farbtupfen wie das Chinadreirad, den Twizzy oder eben Leichtmobile. Oder einen soliden Roller. Hier nehmen sich Menschen das Quantum dass sie brauchen aus unseren reichgedeckten Festtafeln - und geniessen, anstatt gleich dass Tischtuch mitsamt Gedeck an sich zu reissen, nicht aus Hunger sondern weil es kriegen können.

Und ja, auch die Elektrifizierung geht schief. Wenn ich mir die Neuerungen aus dem Hause Tesla anschaue, geht auch dort der Weg in sinnlose Völlerei. Statt ein Volks E Auto bauen sie nun Luxusraketen für Superreiche, mit Tonnen an Elektroschrott für übermorgen. Wobei diese Konstrukte wenigstens noch intelligent und enthusiastisch sind, weswegen ich diese noch eher auf der Sonnenseite unserer Kultur sehe.
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon tass02 » 07.11.2018 10:32

Denke man muss nicht erklären das Blei alles andere als gesund ist. Und natürlich kann man alles Fachgerecht
entsorgen und recyceln, da stellt sich aber die frage warum schwimmt der dreck im Meer herum wenn man es kann ?

Es ist nun mal so das die Industrie fertigt was die breite masse wünscht da macht auch Tesla keine Ausnahme warum soll man also ein Volksauto bauen wenn die breite masse einen SUV will ? Es ist ja auch nicht so das es nur große Autos gibt, da ist für jeden Anspruch und Geldbeutel etwas dabei. Man versucht ja auch herüber zubringe das in einen großen Verbrenner ein schlechter mensch sitzt und im elektrischen ein guter. Auf den Zug spring ich nicht auf, denke keiner muss ein schlechtes gewissen haben wenn man sich von seinen Geld kauft was einen gefällt.

ich habe nichts gegen elektro sondern bezog sich eher auf die Zweckmäßigkeit der Kabinenroller und die bedenken das aus China etwas anständiges kommt.  Natürlich können die Chinesen auch gute Sachen bauen ist ja nicht anderes wie bei uns, wenn da keiner wäre der einen an der Fertigungsstraße auf die finger schaut würde auch nichts gescheites rüber kommen. Nur widerspiegelt sich das dann auch im preis.

Grüße
Roland
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon HerrToeff » 07.11.2018 11:07

[quote="tass02"].... warum soll man also ein Volksauto bauen wenn die breite masse einen SUV will ? ....

Grüße
Roland[/quote]

Ja genau.

Komischerweise wurde die Dampfzigarette überreglementiert und verunglimpft als sie rauskam, obwohl das breit Volk gern von der Tabaksucht wegwollte. Komischerweise gibt es jetzt Verbrauchsnormen die einem 18l Säufer einen Normverbrauch von 2,5 l bescheinigen. Komischerweise hat VW alle Umweltfreundlichkeit für die ganz grossen Dreckschleudern bescheinigt bekommen.

Aber Du hast recht, es wird schon alles seine Richtigkeit haben.

Lustigerweise sind es unsere Zwergautos hier um die die Leute am Parkplatz beim Einkaufszentrum mit leuchtenden Augen rumstehen, nicht um die grossen Karossen. Lustigerweise gehen die Pedelecs weg wie warme Semmeln, sparsam und nicht überreglementiert. Abstruserweise zieht so etwas wie der Microlino einen Schwarm von Bewunderern um sich während der Tesla nebenan nur ein paar pflichtschuldige Anerkennungsblicke erntet.

Vielleicht bekommen die Menschen von Industrie und staatlicher Vorgabe doch nicht das was sie sich wünschen und das was sie verdienen.

Und obwohl von dem Chinamobil schon ordentlich Stückzahlen verkauft sind, auch einige in Europa, ist es mir noch nicht gelungen wirkliche Negativberichte in den einschlägigen Foren zu finden.
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon rolf.g3 » 07.11.2018 11:19

moin,

Das problem in China bzw Asien - zumindest einigen asiatischen Ländern -, Afrika, Indien, Lateinamerika usw: Umweltdiskusion unbekannt !
Als ein Minister in den 70er Jahren durch den Rhein schwamm gab es einige Reaktionen darauf, das der Gute sich sonstwas einsammeln würde. Von Fäkalbakterien über Industrieabwässer bishin zur Radioaktiven Substanzen. Der Rhein war, wie sooo viele andere Flüsse in D ziemlich versaut. Seitdem ist einiges passiert in Sachen Umweltschutz. Man kann heute tatsächlich wieder im Rhein baden, oder Main oder dem kleinen Bach im Feld...
In den benannten Ländern ist diese Situation noch sehr weit vom Zustand deutscher Gewässer entfernt. Ungeklärte Abwässer aus Industrie, Landwirtschaft und Bevölkerung...
Bilder vom Ganges, dem heiligen Fluß in Indien .... eher heilige Müllkippe !
Die Luftqualität in Peking ...
Die Abwassersituation in Rio...

So könnte man endlos die Liste verlängern...
Jedes Produkt aus China & Co ist unter anderem deshalb so billig, weil Abfallstoffe nicht fachgerecht entsorgt werden sondern einfach in die Landschaft gekippt werden.
In D produzierte Waren unerliegen teuren Gesetzen die genau das verhindern. Das macht die Ware teuer, Chinamann kann billiger - doch zu welchem Preis ???
Im Ruhrgebiet wurden die Verkokungsanlagen abgebaut weil eine säuberung der Abgase zu aufwändig gewesen wäre. Der clevere Chinamann hat die Industrieanlagen gekauft und zuhause wieder aufgebaut. Was in den 70 Jahren im Ruhrgebiet an Smog erzeugt wurde, wird nun in Peking in die Luft geblasen - und noch viel mehr, da die Nachfrage nach Koks weltweit drastisch gestiegen ist, also wurden nach dem Vorbild der Anlagen weitere gebaut, auch ohne Rauchgasfilter.

Is das selbe wie mit Plastik: Eine Tüte im deutschen Supermarkt gekauft findet sich seltsamerweise im Südpazifik wieder... Da ist es allso unerheblich ob Blei aus China bei uns fachgerecht entsorgt wird oder sonstwo, der Dreck bleibt auf unserem Planeten... Sollen doch unsere Enkel sich um diesen Dreck kümmern...

Diese SUV Frage, nun, meine Cousine besitzt je einen großen SUV jeweils vom Premiumhersteller, Porsche, VW, Mercedes und Audi.
Keines dieser Kisten ist mit einer Tankfüllung in der lage von München nach Frankfurt zu fahren. Mein Golf schafft das problemlos.
Die Situation auf dem Planeten wird auf kurz oder lang nach hinten losgehen. Dieser ganze Dreck der produziert wird, dann wieder eingestampft um neuem, noch größerem platz zu machen .. wo soll das enden ?
Ich bin mir nicht zu fein meinen Nova zu fahren, auch wenn mein Premiumnachbar mich deshalb verachtet. Soll er doch: jedes Jahr ein neues Auto ( aktuell ein Skoda RS Bubchenkarre ) und jedes Jahr eine noch dickere BMW ( zurzeit eine KS1400 soweit ich weiß ). Ich fahre seit Jahren unseren M.Go, das reicht völlig für meine Bedürfnisse...

Jeder so wie er´s braucht, nur lohnt manchmal etwas nachdenken darüber was man für einen tatsächlichen Bedarf hat ..

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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon tass02 » 07.11.2018 13:06

Da sind wir doch dabei, der Saubermann aus Deutschland lässt z.b den Computerschrott von Kindern aus Indien auf der Straße recyclen weil es billiger kommt den dreck da hin zu karren als den selber zu recyceln. Und was haben wir
müll nach China verschifft ? Jetzt nehmen die nicht mehr soviel. Nur soviel was das recyceln angeht.

Mein Tochter hat auch einen großen wagen und der schaft locker 1000km, ist halt alles eine frage der Tankgröße und sagt über den verbrauch gar nichts aus, mit den Tesla hat man auch schon 1000km geschafft, nur bei einen schnitt von 30km/h ist das für die Affen. 

Man hat sich auch irgendwie auf das Auto eingeschossen und vergisst gerne andere Sachen, diese sinnlose Energiewende hat
dafür gesorgt das wieder vermehrt Einzelfeuerstätten in betrieb genommen worden sind die gerade in den Wintermonaten den Schadstoffaustoß ansteigen lassen, der deutsche klebt auf teufel komm raus Styropor an Hauswänden mit Einsparung die gegen null geht, nur muss das zeug hergestellt und bei einer Haltbarkeit von 20-30 Jahren wieder entsorgt werden. Wir stellen auch  40% strom aus kohle her. um nur paar dinge zu nennen.
Das ganze ist ja auch ein stück weit des Wohlstandes geschuldet, keine Industrie und die Luft wäre sauberer aber
auch der Kühlschrank leer, ohne arbeit hat ich das Thema Auto auch gleich erledigt. ich weiß sowieso nicht woher man die Arroganz nimmt das wir 1% der Weltbevölkerung denken das wir den Planeten retten können. Es gibt Entwicklungsländer die stehen in den Startlöchern die wollen auch etwas von den Kuchen haben die lassen sich doch nicht die wurst vom Brot nehmen.
Von den China Kabinenroller hört man natürlich noch nichts negatives gibt es noch nicht lang genug, aber was denkst wie
lange du Freude an den Akkus hast ? 
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon HerrToeff » 07.11.2018 22:01

An den Bleiakkus nicht lange, vielleicht 4-6 Jahre wenn sie so gut sein sollten wie die vom City EL

Bisherige Traktionsbatterien auf Li Basis übertreffen die gedachten Lebenserwartungen um das 5-10 fache. Da wird bald ein neues Feld für die Meister der geplanten Obsoleszenz entstehen.

Müllsituation bei Herstellung in China : Premiumhersteller lassen ihre problematischen Teile auch schon mal in der 3.Welt herstellen weil da die Entsorgungssituation der Abfallprodukte entspannter ist. Wir alle saufen und fressen das Quecksilber aus der Katherstellung das irgentwo ins Meer verklappt wird. Sorry für den Ausdruck

Also ist mir lieber der Müll für ein Mini Dreirad wird verklappt als der für ein 3 Tonnen SUV .. aber das ist Fatalismus. Nicht gutes Denken.

Ja .. auch der Jaguar XJ Souvereign V12 schaffte mit seinen 2 80 Liter Tanks 1000 km .. der neue Tesla Roadster auch, und zwar bei Highway speed.
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon rolf.g3 » 10.11.2018 18:33

moin,

Ich hätte da mal gerne eine Frage beantwortet auf der ich vor längerer Zeit schonmal rumgekaut hatte, diese aber wieder vergaß, im Rahmen der verelektrivizierung der Fahrzeuge aber wieder an Aktualität gewinnt, quasi stein alt aber aktueller denn je ...

Wie groß ist der Verlust wenn ich auf eine Batterie bzw IN eine Batterie 1 KWh Energie lade ?
Wieviel Strom muß da sein das ich 1 KWh Strom in den Accu bekomme ?
Was verbraucht ein Ladegerät ?
Wie groß istr die Differenz zwischen eingebrachter Energie zur Verwendbaren Energie ?
Gibt es Unterschiede zwischen den Batterietypen ?
Wird die Differenz ( sollte es eine geben ) bei der effiziens der Accu´s/ des Fahrzeugs mitgerechnet ?
Ja, is denn hoit scho Weihnachten ?
Ist die Frage überhaupt richtig gestellt ?

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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon guidolenz123 » 10.11.2018 19:14

Habe jetzt nicht wirklich Ahnung...aber von der Logik her...Ladegeräte werden ein wenig warm, Batterien auch.....kommt mir aber nicht erheblich vor...welche Art/Menge von Energie kann den abseits dieser Wärme überhaupt entfleuchen ?
Ich nehm jetzt mal einfach an.... Wenn 10% Verlust auftreten , ist das schon viel.
Gruß Guido
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Re: Elektroleichtfahrzeuge

Beitragvon HerrToeff » 10.11.2018 21:39

typischerweise ist der Wirkungsgrad bei 85-95 Prozent für Li .. ist abhängig von allem Möglichen, Aussentemp, Akkuart, Zellchemie, Ladeart und Quali des Laders ..


Wirkungsgrade* verschiedener Stromspeicher
+++++++++++++++++Minimaler Wirkungsgrad++Spanne minimaler zu maximalem Wirkungsgrad
Lithium-Ionen-Akkus++++++++++++90%+++++++++++++++++5%
Blei-Säure-Akku ++++++++++++++++65%++++++++++++++++25%
Redox-Flow-Batterien+++++++++++70%++++++++++++++++10%
Wasserstoff++++++++++++++++++++20%++++++++++++++++20%


Die Frage ist zu allgemein gestellt, wie Du hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator

verifizieren kannst
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