Eulebaer hat geschrieben: ↑Mi 6. Mai 2026, 12:21
Sollen für Aixam sein, gibt’s Unterschiede ?
Der Rahmen sieht augenscheinlich „normal“ aus und die Halter sind intakt.
Ja, es gibt Noname und Markenprodukte.
Ob es wiederum am Produkt selbst einen Unterschied gibt ... das ist manchmal eher Glaubensfrage als echte Wissenschaft.
Die Noname-Dinger erkennt man daran, das sie nicht beschriftet sind, Originalteile haben einen Aufdruck oder eine Nummer im Stahlteil eingestanzt.
Die Gummilager reissen gerne bei unstimmigen Voraussetzungen, zB bei Vibrationen die durch Unwuchten entstehen.
Im Laufe der Zeit sett sich an der Innenseite des Schwungrades der Riemenabrieb fest.
Schraubt man das Schwungrad ab sieht man erst wie viel Staub sich dort angesammelt hat.
Ist dieser Staub sorgsam entfernt sieht man zudem das das Schwungrad feingewuchtet das Werk verlassen hat. Es gibt Aussparungen in der Schwungmasse und Bohrungen. Was allein in diesen Vertiefungen zu finden ist ... DAS sorgt im Betrieb für feine Schwingungen/Unwuchten die ein Gummilager schnell zerstören können. Ebenso sind bei der Vario durch Verschleiß unwuchten möglich.
Man sieht auch gerne Zerstörte Lichtmaschinenarme, durchgeschwungen, oder Haltebleche zwischen Motor und Getriebe die gerissen sind. Das sind typische Schwingungsbrüche die ihren Ursprung irgentwo haben müssen.
In meinem 400er war der Fahrschemel / Motorrahmen durch einen Unfall leicht verzogen.
Ich musste die Löcher der Motorlager etwas auffeilen damit der Motorlagerblock spanungsfrei einsetzbar war. Unter Spannung eingesetzt, wie ich es zuvor gemacht hatte ( ganz leichter Zug bei der Montage ) waren die Gummiteile binnen Wochen kaputt.
In meinem jetzigen Aixam sind beide Motorlager vom Sockel abgerissen, hab zwei Spanngurte rangemacht. Die spanngurte drücken die Motorlager zusammen, funktioniert schon länger recht gut - irgentwo im Schuppen liegen die Neuteile rum, finde sie derzeit nicht ...
gr