Naja, das gibt es nicht nur in Japanesien, auch in Miteleuropa war, bevor unsere Welt " aufgeklärt " wurde, ein Geist-welt-glaube weit verbreitet und Alltag.
Pabst Benedikt der XVI hat tatsächlich zu seiner Amtseinführung ein dutzend neuer " Exorzisten " ernannt, also Leute, die sich im Auftrag der Kirche mit Leuten beschäftigen sollen, die nicht gehen wollen.
Die Hexenkulte in Europa waren und sind ein richtig interessantes Thema und viele Gesten und Sprichworte aus unserem Sprachgebrauch entstammen dieser Zeit / diesem Glauben.
Was recht spannend ist, und das kann jeder erleben, ist das in den allermeisten Gebäuden tatsächlich Geschöpfe present sind, die dort ihr Dasein fristen. In manchen Fällen sind das Dämonen, obwohl das Wort an sich schlecht gewählt ist, ist es doch mit allerlei falscher Deutung und sehr negativ behaftet.
In dem Haus in Neu Isenburg, in dem wir wohnten, gab es mindestens zwei davon, einer, der in einer Ecke oben im Schlafzimmer wohnte, der war harmlos, und einer der in der Nordwand lebte - und der war tatsächlich böse.
Wenn man das Zimmer betrat, meinte man, das die Temperatur um einige Grade runter ging. Die Vormieter machten aius dem Raumdas Wohnzimmer, obwohl es nach hinten raus war, also eher als Schlafzimmer gedacht war. Man bekahm schlechte Laune darin.
Zum Glück erklärte mir mein Papa einige Vorgehensweisen um diese Dämonen ruhig zu stellen.
Auch im jetzigen Haus war einer der Vorbesitzer nicht so wirklich einverstanden damit, das wir jetzt hier wohnen.
Auch ihn konnten wir beruhigen - es fliegt zumindest kein Zeug mehr grundlos aus dem Regal.
Blödsinn ?
Das mag jeder sehen wie er will, aber schon Geheimrat Goethe wusste dereinst zu sagen: Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als die der Mensch je begreifen kann !
Viele Dinge unseres heutigen Lebens entstammen im Geiste aus er vorchristlichen Zeit. Es werden zB gerne Bildstöcke aufgestellt, dort wo sich zwei Wege treffen / kreuzen.
Der Vorchristliche Glaube sagt, das dort Dämonen ( wieder dieses Wort ) wohnen und ein verweilen und eine kurze Andacht diese besänftigen.
Sogenannte " Büßerkreuze " stehen noch heute an bestimmten Orten, um die Seelen, die dort sind, zu besänftigen.
Auch stehen viele mittelalterliche Kirchen an Plätzen, die starke Wesen beherbergen.
Geht mal in eine große Kirche, Dom, Kathedrale, Tempel, Moschee ... Wenn man sich dafür öffnet spürt man die Kraft und die Macht dessen, der darin wohnt. Auch gibt es heilige Plätze, Orte mit großer Ausstrahlung. Eine Quelle hier, ein Hain da, ein Hügel oder eine Kuppe. Man spürt es...
Jetzt sollte man nicht glauben das Dämonen alle böse sind - das stimmt genausowenig wie andere blödsinnigkeiten, die verbreitet werden um uns zu lenken und zu leiten.
Der böse Dämon ( vlt besser Geistwesen ? ) ist eher die Ausnahme. Wir leben in einer Welt voller Wesen die sich um uns tummeln und gerne ihrer Wege gehen. Sie sorgen an einem Frühlingstag für das gewisse " erwachen ", das man überall zu spühren glaubt.
Wir sind nie allein !
gr
... ah, übrigens: Der Hund gild im Islam als unrein, nicht weil er seine Exkremente frisst ( nicht nur ) sondern hauptsächlich, weil er Geister vertreibt.
Die Katze war in Ägypten heilig, weil auch sie diese Geistwesen sehen kann.
Der Schlange wird ein Zwischenwesen nachgesagt, zwischen den Welten.
Der Freitag ist nach der Göttin Frigg benannt ( und am Samstag kommt der Sams

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