Mein reden schon seit Jahren: Jedem sein Laser - Blaster !!!
Rost enfernung bei Ihm, Haarentfernung bei Ihr... oder so ... egal, wird sich schon was finden
Bestimmt sauteuer das Teil... 1ooo Watt is auch nicht von Pappe, doch vergleicht man es mit herkömmlichen Rostentferntechnikmaschinengerät so wird das ja fast Preiswert.
Andere Einsatzmöglichkeiten sind bestimmt auch lustig, Entfernungskontrolle Erde / Mond oder unerlaubten Eingriff in den Flugverkehr ... so Sachen eben... Private Verkehrskontrolle - netter Nebenerwerb- , da rechnet sich so´n Maschinchen bald
Geht mit Wasser und Alufolie/Stahlwolle auch..
Im Video ist die wohl eher Alufolie das Zaubermittel.
Wenn Cola helfen soll,muss man es länger einwirken lassen...dann kann es manchmal helfen,muss aber nicht.
Ich empfehle für schweren Schmodder und/oder Rost ELSTERGLANZ..erst geht der Rost,dann das gesunde Material..
Oder Stahlwolle auf Chromteilen. Die gesunden überleben es (und können nochmal schön werden) .um die wirkl. kranken Chromteile ist es eh nicht schade...
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Mi 16. Mär 2016, 17:03
von Metaphysik
guidolenz123 hat geschrieben:Laser-Rost -Entfernung
Auch nicht schlecht Tippe auf die enthaltene Phosphorsäure?
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Do 17. Mär 2016, 12:15
von macbloke
Na mit der Cola geht ganz gut für Flug Rost... (oder sollte es besser Fluch- Rost heissen?)
hier auch noch was gutes:
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Do 17. Mär 2016, 15:49
von Fuddschi
macbloke hat geschrieben:Na mit der Cola geht ganz gut für Flug Rost... (oder sollte es besser Fluch- Rost heissen?)
hier auch noch was gutes:
Sehr gut ob man auch statt Stahlblech ein Kupfer- Blech nehmen kann ?
Edit:
Zitat:
Angelötete Klemmen sind ungünstig! Wenn das mit dem Bad in Kontakt kommt, wird das Zinn regelrecht abgefressen und der Kupferdraht löst sich auch langsam auf!
Ich bin mir sicher ,dass Edelstahl als Opferanode nicht funktionieren kann. Da würde das zu schützende Metall näml. anfangen zu oxidieren...das will man ja gerade nicht.
Wenn ich mir das rundgebogene Blech anschaue ,zweifle ich auch ,dass das Edelstahl ist...das läßt sich nicht so superleicht biegen,wie in dem Video...
Das zu schützende Metall wird mit der Opferanode leitend verbunden. Es entsteht ein Primärelement, bei dem das zu schützende Metall als Kathode und das unedlere Metall als Anode fungiert. Dabei fließt ein Strom in Richtung des zu schützenden Metalls. Statt diesem gibt jetzt das unedlere Opferanoden-Metall seine Elektronen an den Sauerstoff ab, wird oxidiert und geht in Lösung. Das Wasser ist in diesem Lokalelement der Elektrolyt, der den Transport der geladenen Teilchen ermöglicht und so den Stromkreis schließt. Die Opferanode wird mit der Zeit verbraucht und muss erneuert werden.
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Fr 18. Mär 2016, 10:44
von macbloke
Guido, richtig und falsch.... Opferanode ist das unedlere Metall, zum Beispiel Zinkanoden an Stahlschiffen.
Da fliest der Strom vom unedleren zum edleren. hält man da ein Voltmeter dazwischen, läßt sich der Spannungsunterschied messen. Je größer der Spannungsunterschied, desto besser schützt meine Opferelektrode.
Wir setzten dieses System aber unter druck, wenn wir eine Spannungsquelle anschliessen, damit können wir den Prozess in eine andere Richtung lenken.
1. wichtig ist an welche Klemme man das Metall hängt
2. statt Metall kann man auch eine Kohleanode/Graphitanode verwenden.... die funzt immer.
(Kohle-/Graphitelektrode findet man zum Beispiel im Inneren einer Alkalie-Batterie. In der Mitte. ist für kleinere Gegnstände prima.)
Aber Stahlblech (richtig, das ist bestimmt kein Edelstahlblech) wie im Video gezeigt ist schon gut für Eisenlegierungen.
Je nach dem welche Elektrolyt Lösung man verwendet, lassen sich wenn man an die Opferanode (Pluspol) Kupfer hängt, Gegenstände verkupfern, Silber hängt-->versilbern, Gold hängt-->vergolden. kleine Schlüssel (z.B.für ein Schloss am Tagebuch, Schreibmappe, Schminckkoffer gedacht) an Minus hängen (vorher gründlich entfetten und säubern) an den Pluspol ein wenig Kupfer, silber, Gold, Strom an und warten, fertig ist ein kleiner verkupferter, versilberter, vergoldeter Schlüssel z.B. als Kettenanhänger.
Die Sache mit dem Kupfer Kupfer zum Beispiel ist nützlich zum Auffrischen von Kontakte...
Die Schichten sind natürlich hauchdünn, wenn die dicker werden sollen muss man viel Strom dafür aufwenden und lange warten. Ist nicht billig, aber zur Konservierung seltener oder erhaltenswerter Gegenstände durchaus kaufmännisch sinnvoll.
Probiert es einfach mal aus. Kupfernagel, Eisennagel, irgendein Trafo oder Ladegerät. Wasser und ein Elektrolyt ins Wasser. Zum beispiel Kupfersulfat. Das gibts als Salz zu kaufen, oder man schmeißt ein wenig Kupfer in ein wenig Batteriesäure (Schwefelsäure). Darin löst sich das Kupfer auf und wir haben gelöstes Kupfersulfat in Wasser. Die ist dann wunderschön blau gefärbt. Darein dann die beiden Nägel hängen. warten. (Was hat der Typ im Video eigentlich dazugegeben? Natriumirgendwas Salz... das geht auch sehr gut)
Vorsicht. Schwefelsäure ist Ätzend. Strom ist elektrisierend.
es können Dämpfe entstehen. Gut Lüften und nix einatmen.
So hab ich als Kind (11 oder 12 Jahre) 1. Beim besorgen der Grafitelektroden aus den Batterien zuerst den Teppich im Wohnzimmer und Flur schwarz gefärbt, aber nur paar Krümel, das kam von dem Manganoxidverbindungen um den Grafitstab in der Batterie, danach die Badewanne mit dem Hauptanteil der Batteriebestandteile. Die Badewanne hat meine Mutter wenigstens besser sauber bekommen als den Teppich. Ich hab schon mitgedacht und war überzeugt meine mutter sei stolz auf mich. War sie im Grunde auch.
2. Hab ich in Mamas Spülschüssel Kochsalz geschüttet und dann mit meinem Trafo die Grafitelektroden reingehangen. An dem einen Pol entstand Wasserstoff. Den wollte ich haben zwecks Erzeugung von Explosionen und Füllung selbstgebastelter Luftschiffe. recht harmlos. Der Wasserstoff.
3. An der anderen Elektrode entstand... NA? Was ist wohl im Kochsalz? NaCl-->Natrium und Chlor.... Das Natrium wird mit Wasser zur Natronlauge, an der anderen Anode entstand Chlorgas. Berüchtigtes Kampfgas im 1. Weltkrieg.
Ein Glück hab ich zuviel Angst gehabt größerer Mengen an H2 Gas herzustellen. Um das Chlorgas hab ich mich nämlich damals nicht gekümmert und war mir auch egal... war' s ja auch bei den kleinen Mengen. Weiter denke ich lieber nicht. Ursprünglich hätte ich mehr Wasserstoff benötigt für meine selbstgebastelten Luftschiffe.... Dann hätte ich gleichzeitig die ganze Wohnung mit Kampfgas verseucht.
Aber Bomben und Sprengstoff hab ich nie hergestellt... ich bin da auch nur wegen meinen Strombasteleien draufgekommen, zur Chemie hat' s mich erst später getrieben...
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Fr 18. Mär 2016, 13:42
von guidolenz123
Du bist aber schlau......
Nene Danke..da hab ich wieder meine Kenntnisse verfeinern können...
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Fr 18. Mär 2016, 14:38
von Fuddschi
Aber Bomben und Sprengstoff hab ich nie hergestellt...
Achtung, jetzt Interessiert sich die NSA für dein Experiment, denn diese Wörter hättest nicht Schreiben Dürfen
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Sa 19. Mär 2016, 15:17
von macbloke
guidolenz123 hat geschrieben:Du bist aber schlau......
Nene Danke..da hab ich wieder meine Kenntnisse verfeinern können...
Nunja, jetzt weisst du alles was ich weiss, jetzt ist es mit meiner Schlauheit am Ende... Hehe..
Re: Laser-Rost-Entfernung
Verfasst: Sa 19. Mär 2016, 17:48
von guidolenz123
Nicht verzweifeln...der Skeptiker hält alles für möglich...