„Brünieren“ von Stahlteilen

Alles was oben nicht reinpasst

Moderatoren: guidolenz123, Metaphysik

Benutzeravatar
rolf.g3
Beiträge: 6399
Registriert: So 6. Apr 2014, 09:38
Fahrzeuge: Microcar M.Go 1 mit Yanmarmotor
Piaggio Hexagon 125 mit 14 MonsterPS :-)
Golf III der ersten Generation
Scott Fahrrad
Wohnort: 98724 Neuhaus am Rennweg

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von rolf.g3 » Mo 8. Nov 2021, 20:52

Zum Entlacken nehm ich gern eine Drahtbürste in der Bohrmaschine. Die gibt's in hart für Stahl bis weich für Kupfer uä.
Geht schnell, ist billig und Recht einfach.
Schutzbrille und Atemmaske tragen !
👽

gr
Schreibfehler sind wie Ostereier, wer sie findet darf sie behalten...
Wer etwas will, findet Wege !
Wer etwas NICHT will, findet Argumente !

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Mo 8. Nov 2021, 21:30

rolf.g3 hat geschrieben:
Mo 8. Nov 2021, 20:52
👽
:shock:

Jaa, ich pflichte Dir bei, die Stahlbürste rettet vieles, aber die porentiefe (chemische) Reinigung hält bis Lebzeitende, je nach Alter des Betrachters……. :D
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
rolf.g3
Beiträge: 6399
Registriert: So 6. Apr 2014, 09:38
Fahrzeuge: Microcar M.Go 1 mit Yanmarmotor
Piaggio Hexagon 125 mit 14 MonsterPS :-)
Golf III der ersten Generation
Scott Fahrrad
Wohnort: 98724 Neuhaus am Rennweg

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von rolf.g3 » Di 9. Nov 2021, 00:03

Fichte hat geschrieben:
Mo 8. Nov 2021, 21:30
Jaa, ich pflichte Dir bei, die Stahlbürste rettet vieles, aber die porentiefe (chemische) Reinigung hält bis Lebzeitende, je nach Alter des Betrachters…….

Hmm, denke langsam das ich verstehe wo Du hin willst 101)
Aber so ganz bin ich noch nicht ganz da, wo Du Dein tun siehst - glaube das ich da auch nich hin soll, noch nich...
Auf jeden Fall höchst interessant !
Hoffe, Du erreichst Dein Ziel :D 023)
...und wenn ich irgendwie helfen kann :D

gr

PS: der kammerad 👽 ist auf dem Tablett zu finden, frag mich bloß nicht ... 096) 096) 096)
Schreibfehler sind wie Ostereier, wer sie findet darf sie behalten...
Wer etwas will, findet Wege !
Wer etwas NICHT will, findet Argumente !

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Di 9. Nov 2021, 06:59

rolf.g3 hat geschrieben:
Di 9. Nov 2021, 00:03
Fichte hat geschrieben:
Mo 8. Nov 2021, 21:30
Jaa, ich pflichte Dir bei, die Stahlbürste rettet vieles, aber die porentiefe (chemische) Reinigung hält bis Lebzeitende, je nach Alter des Betrachters…….

Hmm, denke langsam das ich verstehe wo Du hin willst 101)
Aber so ganz bin ich noch nicht ganz da, wo Du Dein tun siehst - glaube das ich da auch nich hin soll, noch nich...
Auf jeden Fall höchst interessant !
Hoffe, Du erreichst Dein Ziel :D 023)
...und wenn ich irgendwie helfen kann :D

gr

PS: der kammerad 👽 ist auf dem Tablett zu finden, frag mich bloß nicht ... 096) 096) 096)
Tieferes Ziel von mir ist zu ergründen, wie ich schnellstmöglich Bauteile/Bauteilgruppen entrosten und wieder schützen kann. Letzten Endes ist wohl zuerst die Essigessenz (erhitzt) zu verwenden, anschließend etwas Elekrolyse und zuletzt Zinkspray zu verwenden.

Dasselbe ist jenes, welches ich herausfinden wollte und Euch in epischer Länge mitleiden lasse… :wink:
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
rolf.g3
Beiträge: 6399
Registriert: So 6. Apr 2014, 09:38
Fahrzeuge: Microcar M.Go 1 mit Yanmarmotor
Piaggio Hexagon 125 mit 14 MonsterPS :-)
Golf III der ersten Generation
Scott Fahrrad
Wohnort: 98724 Neuhaus am Rennweg

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von rolf.g3 » Di 9. Nov 2021, 11:35

Fichte hat geschrieben:
Di 9. Nov 2021, 06:59
Tieferes Ziel von mir ist zu ergründen, wie ich schnellstmöglich Bauteile/Bauteilgruppen entrosten und wieder schützen kann. ...
Ja,ja ! Klar !

Aber eigentlich möchtest Du rausfinden wie Du alte, verranzte Mopedauto´s erstklassig und tiefgründig restaurierst, schnell und effektiv, damit Du in Zukunft den restaurierten Ü-Ei -Markt beherschst und die Weltherrschaft übernimmst ... DAS ist der Grund !!

Über Deine epische Abhandlung versuchst Du Gefolgsleute an Dich zu binden

Wie gesagt: Wenn Du Hilfe brauchst ... 001)

002) 002) 002)
Schreibfehler sind wie Ostereier, wer sie findet darf sie behalten...
Wer etwas will, findet Wege !
Wer etwas NICHT will, findet Argumente !

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Di 9. Nov 2021, 13:47

rolf.g3 hat geschrieben:
Di 9. Nov 2021, 11:35


Aber eigentlich möchtest Du rausfinden wie Du alte, verranzte Mopedauto´s erstklassig und tiefgründig restaurierst, schnell und effektiv, damit Du in Zukunft den restaurierten Ü-Ei -Markt beherschst und die Weltherrschaft übernimmst ...

002) 002) 002)
:? ... Mist, doch so durchschaubar.... 002)
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Mi 10. Nov 2021, 19:50

Also, um meinem Forschungsgeist und der Anregung mit der Phosphorsäure (auch in Cola enthalten) gerecht zu werden…. :D , die Opfer:

818E977B-F3D0-4ED3-805A-6DF4DFDD249A.jpeg
818E977B-F3D0-4ED3-805A-6DF4DFDD249A.jpeg (276.8 KiB) 1274 mal betrachtet

Letztere haben nach „simmern“ in Essigessenz und anschließenden (nochmaligen) Elektrolyse wieder Oberflächenrost aufgewiesen. Daher die Folgeversuchsanordnung, bestehend aus Phosphorsäure (75%), Natronlauge zum neutralisieren, Wasser zum egalisieren, Aceton zum versiegeln (Wasser entziehen) und einer Auffangschale:

5BD71FAA-3A58-492A-921A-02CA51CF7358.jpeg
5BD71FAA-3A58-492A-921A-02CA51CF7358.jpeg (183.35 KiB) 1274 mal betrachtet
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
guidolenz123
Beiträge: 18752
Registriert: Di 17. Feb 2009, 20:38
Fahrzeuge: Mercedes 500SEC Coupe
Krause Duo Dreirad
Simson Habicht
Materia
Wohnmobil Hymer 522 Bj 83
Trike Anthrotech
Velomobil Quest
Liegerad Challenge Wizard
Faltrad Born2Ride
Hyosung Aquila Chopper
Jeep Commander Diesel
Smart 450 Benzin
Wohnort: Ilmenau/Thüringen
Kontaktdaten:

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von guidolenz123 » Mi 10. Nov 2021, 19:52

Fichte hat geschrieben:
Mi 10. Nov 2021, 19:50
Also, um meinem Forschungsgeist und der Anregung mit der Phosphorsäure (auch in Cola enthalten) gerecht zu werden…. :D , die Opfer:


818E977B-F3D0-4ED3-805A-6DF4DFDD249A.jpeg


Letztere haben nach „simmern“ in Essigessenz und anschließenden (nochmaligen) Elektrolyse wieder Oberflächenrost aufgewiesen. Daher die Folgeversuchsanordnung, bestehend aus Phosphorsäure (75%), Natronlauge zum neutralisieren, Wasser zum egalisieren, Aceton zum versiegeln (Wasser entziehen) und einer Auffangschale:


5BD71FAA-3A58-492A-921A-02CA51CF7358.jpeg

So könnte Corona entstanden sein :lol: :lol: :lol: :lol:
Gruß Guido
Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Mi 10. Nov 2021, 19:54

Das erste Opfer:

204A15FA-3815-4175-962B-F6DAA6756A2F.jpeg
204A15FA-3815-4175-962B-F6DAA6756A2F.jpeg (221.27 KiB) 1272 mal betrachtet

Schei..ße…. Nach dem Versuchsaufbau nach der Säure unbedingt in Wasser neutralisieren, erst dann in die Lauge, sonst geht es ins Auge…… :oops:

Und so das Ergebnis, nach Neutralisierung mit Wasser in die Lauge getaucht und hier das Zwischenergebnis:

6B9E4573-20CE-4C03-BF6A-B18A80B610E3.jpeg
6B9E4573-20CE-4C03-BF6A-B18A80B610E3.jpeg (227.71 KiB) 1270 mal betrachtet
Nach „Neutralisierung“ mit Wasser ab in das Aceton:

E04C082E-1F38-4C87-B5D6-0992D9548C90.jpeg
E04C082E-1F38-4C87-B5D6-0992D9548C90.jpeg (260.55 KiB) 1270 mal betrachtet

Weitere Ergebnisse folgen…. 072)
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
guidolenz123
Beiträge: 18752
Registriert: Di 17. Feb 2009, 20:38
Fahrzeuge: Mercedes 500SEC Coupe
Krause Duo Dreirad
Simson Habicht
Materia
Wohnmobil Hymer 522 Bj 83
Trike Anthrotech
Velomobil Quest
Liegerad Challenge Wizard
Faltrad Born2Ride
Hyosung Aquila Chopper
Jeep Commander Diesel
Smart 450 Benzin
Wohnort: Ilmenau/Thüringen
Kontaktdaten:

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von guidolenz123 » Mi 10. Nov 2021, 20:02

Schaut nicht wie Opfer, sondern eher wie bereits geheilt aus
Gruß Guido
Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Mi 10. Nov 2021, 20:19

guidolenz123 hat geschrieben:
Mi 10. Nov 2021, 19:52

So könnte Corona entstanden sein :lol: :lol: :lol: :lol:
War keine Fledermaus mit bei und alles unter der Dunstabzugshaube…. :wink:
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Mi 10. Nov 2021, 20:27

So, mal im Detail die weiteren Bauteilgruppen, soweit noch interessant:

0EAAA063-B456-493F-A287-EC3A4DBD1AA7.jpeg
0EAAA063-B456-493F-A287-EC3A4DBD1AA7.jpeg (277.02 KiB) 1268 mal betrachtet

015)
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Mi 10. Nov 2021, 20:45

Nach Phosphatsäure (ca, 10 Minuten) und nach Neutralisierung mit Wasser und anschließend Natronlauge:

D2D7344A-9D9F-499D-B78F-59FD84A00138.jpeg
D2D7344A-9D9F-499D-B78F-59FD84A00138.jpeg (293.4 KiB) 1268 mal betrachtet

Und so sah es auch nach dem abtrocknen aus


:)
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
rolf.g3
Beiträge: 6399
Registriert: So 6. Apr 2014, 09:38
Fahrzeuge: Microcar M.Go 1 mit Yanmarmotor
Piaggio Hexagon 125 mit 14 MonsterPS :-)
Golf III der ersten Generation
Scott Fahrrad
Wohnort: 98724 Neuhaus am Rennweg

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von rolf.g3 » Mi 10. Nov 2021, 22:19

101)
Schreibfehler sind wie Ostereier, wer sie findet darf sie behalten...
Wer etwas will, findet Wege !
Wer etwas NICHT will, findet Argumente !

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Do 11. Nov 2021, 11:02

rolf.g3 hat geschrieben:
Mi 10. Nov 2021, 22:19
101)
Ja, ja... :roll:

Ich bin schon fertig mit meinen Experimenten.

Ich habe hieraus gelernt:

1) Entrosten/Entlacken von Bauteilen funktioniert mit "simmernden" Essigessenz hervorragend (ca. 3 h)
2) Elektrolyse wird überschätzt
3) Nach der Essigessenz unmittelbar einen neuen Rostschutz aufbringen, andernfalls wieder Flugrost ansetzt
4) Phosophorsäure hilft bei entrosten und bildet auch (zeitlich) einen längeren Schutz als Essigessenz

:wink:

Damit schließe ich den Thread für mich ab...
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

Benutzeravatar
rolf.g3
Beiträge: 6399
Registriert: So 6. Apr 2014, 09:38
Fahrzeuge: Microcar M.Go 1 mit Yanmarmotor
Piaggio Hexagon 125 mit 14 MonsterPS :-)
Golf III der ersten Generation
Scott Fahrrad
Wohnort: 98724 Neuhaus am Rennweg

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von rolf.g3 » Do 11. Nov 2021, 17:47

Ich hatte seinerzeit den Rahmen und die Kotflügel des Agriaanhängers abgebürstet mit der Flex und der Topfbürste.
Nach dem ich geschweißt und gerichtet hatte, also Tage / Wochen später, pinselte ich meine 20%ige Phosphorsäure auf das Gewerk ( 20 % hatte ich iwann mal in einer Zeitung aufgeschnappt zum Tanks reinigen )
Der Metallrahmen, denke es war normaler Baustahl ST37, wurde sogleich schwarz.
Kein Nix vorher und kein garnix nachher gemacht.
Wieder Wochen später hab ich das dann lackiert, erst mit Grundierung aus der Dose dann RAL 6200 ( Blutorange ), ebenfalls aus der Dose ( oder wars RAL 6000, Feuerrot ... 101) )
Vorm Lackieren den evtl Fettnhaftungen mit in Spiritus getränktem Lappen abgerieben.

Das seltsame: Als ich die Kotflügel lackte war es dafür schon zu kalt, habs trotzdem ...
Der Lack blätterte großflächig wieder ab, nachdem die Agria den ganzen Winter im Freien verbracht hat. Das schwarze Blech der Kotflügel rostete nicht !
Gar nicht !
Auch fand ich sonst keinen Rost an dem Gefährt.

Das mit den verschiedenen Bädern ist zwar nachvollziehbar, aber wo siehst Du eine Notwendigkeit ?
Muss die Phosphorsäure tatsächlich mit Natronlaue abgelöscht werden ?
Ist eine Wasserverdrängung durch ein Acetonbad wirklich notwendig ?

Bitte beschreibe Deine Erfahrungen !
Ist eine gute Denkweise, die Du da in die Tat umgesetzt hast, wenn gleich ich auf die Gefährlichkeit der Vorgänge hinweisen möchte und dringend zu Augenschutz und Handschuh rate.
interessiert mich wirklich !
( vlt hast Du ja als Weltherrschaftler ja noch ´n kleinen Ministerposten ... ? :D )

gr
Schreibfehler sind wie Ostereier, wer sie findet darf sie behalten...
Wer etwas will, findet Wege !
Wer etwas NICHT will, findet Argumente !

Benutzeravatar
Fichte
Beiträge: 1822
Registriert: Sa 21. Dez 2019, 12:47
Fahrzeuge: Microcar, Virgo II, Luxe
Ligier, Nova 500
Bellier, „Diva“
Aixam 400
Wohnort: Mindelheim

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von Fichte » Do 11. Nov 2021, 19:34

rolf.g3 hat geschrieben:
Do 11. Nov 2021, 17:47

Das mit den verschiedenen Bädern ist zwar nachvollziehbar, aber wo siehst Du eine Notwendigkeit ?
Muss die Phosphorsäure tatsächlich mit Natronlaue abgelöscht werden ?
Ist eine Wasserverdrängung durch ein Acetonbad wirklich notwendig ?

gr
Also, hinsichtlich dieser Vorgehensweise habe ich mich von einem Video zum Thema „Brünieren“ leiten lassen:

https://www.youtube.com/watch?v=WUL7DbHsh9Q

Aber….

Ich pflichte Dir bei, dass nach der Phosphorsäure wahrscheinlich ein schlichtes neutralisieren mit ausreichend Wasser ausgereicht hätte. Hingegen wollte ich bei 75%iger Säure auch sicher gehen, dass dieses das Grundmaterial nicht/nicht mehr angreift.

Durch den Flugrost (nach aufkochen mit Essigessenz sensibilisiert), wollte ich auch vermeiden, dass das Material wieder „leidet“ und deshalb mit Aceton nochmals nachgereinigt/ausgetrocknet.

Ich muss mal schauen, vielleicht mach ich mit der Phosphorsäure noch ein anderes Teil, dann lass ich es mal länger einwirken und vielleicht kommt dann auch die schwarze Färbung… 101)
Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

macbloke
Beiträge: 6925
Registriert: So 2. Jun 2013, 21:11
Fahrzeuge: Aixam 400 Bj2001, Modell Adam 4kW
Dachschiebefenster, Interieur Wurzelholzimitat
km Stand:
06.MRZ 2013 51400km - 06.Sep.2013 69000
Fusion 1,6D
Transit 2,0D
OM617 Motorsegelboot
Wohnort: Lohmar, bei Köln

Re: „Brünieren“ von Stahlteilen

Beitrag von macbloke » So 21. Nov 2021, 07:50

Klasse mit dem Brünierem


na denn han ich noch andere Alternativen statt brünieren:

Gibs weg zum verzinken. könte man denn schon so lassen.

Dann Grundirung drauf, aber damit die hält brauchst eine die auf Zink hält,

aber manchmal wird deswegen auch Phosphatiert. LOL

Einbrennlack zum Abschluss ist auch noch eine Überlegung.... Den nehme ich immer für solche Bauteile oder auch fahrwerksbauteile
Aixam 400 Bj2001, Modell Adam

Antworten